Wie Sie den richtigen Hochzeitsfotografen finden - 5 Schritte, die Sie bei der Wahl beachten sollten

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Der Fotograf spielt auf jeder Hochzeit eine ganz besondere Rolle. Er fängt alle emotionalen Momente des besonderen Tages des Brautpaares auf Bildern ein und ermöglicht es somit, sich jederzeit an diesen zurückerinnern zu können.

Dementsprechend ist es wichtig, den perfekten Hochzeitsfotografen auszuwählen.  Damit Sie garantiert die richtige Wahl treffen erklären wir Ihnen mit der Hilfe von Experten des Gebiets, wie Sie in 5 Schritten den richtigen Hochzeitsfotografen finden!

  1. Legen Sie Ihren Stil und Ihr Budget fest
  2. Das sollten Sie bei der Suche beachten
  3. Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch
  4. Die richtige Entscheidung treffen
  5. Bedingungen abklären und Vertrag festlegen
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Foto: Thomas Hundt Fotografie

1. Legen Sie Ihren Stil und Ihr Budget fest

Im Bereich der Hochzeitsfotografie gibt es zahlreiche verschiedene Stile, darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Jeder Fotograf arbeitet auf seine ganz eigene Weise und verfolgt dabei seinen individuellen Stil. So weiß die Fotografin Tati Borges-Schindler Photography: Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu werden, womit ihr euch am ehesten identifizieren könnt, um authentische Bilder eurer Hochzeit zu erhalten, die auch hinterher eure Geschichte erzählen. Konzentriert euch auf die Details der Arbeit des Fotografen und prüft, wie gut diese zur eigenen Persönlichkeit passen.

Daniel Kuhlmann Photography rät euch zunächst, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Arten der Hochzeitsfotografie es gibt und festzulegen, was euch beiden gefällt. Inszeniert oder authentisch? Schwaz-Weiß oder Farbe? Hell oder Dunkel? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten!

Hochzeitsfotos sollten zeitlos sein und nicht den Trends aus den Sozialen Medien folgen, weil sie (neben den Ringen) das einzige sind, das bleibt, weiß der Experte Thomas Hundt Fotografie. Gewisse Farbgebungen sind vielleicht in einem Moment angesagt, in ein paar Jahren jedoch nicht mehr. Er warnt dabei besonders vor vorgefertigten Presets, die sich einige Fotografen von anderen kaufen und somit an Individualität verlieren. Ein zeitloser und natürlicher Stil verliert nie an Aktualität.

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Foto: Tati Borges-Schindler Fotografie

Planen Sie für Ihre Hochzeitsfotos nicht zu wenig Budget ein. Sven Hebbinghaus Fotografie empfiehlt euch soviel auszugeben, wie es das Budget zulässt, denn Hochzeitsfotos sind für die Ewigkeit und schließlich steckt hinter dem Beruf sehr viel Arbeit, sowohl während der Hochzeit als auch bei der Nachbearbeitung der Fotos.

Tati Borges-Schindler drückt passend aus: “Man investiert für die perfekte Hochzeit viel Geld in Catering, Kleid, Dekoration etc. aber was ist das alles am Ende Wert, wenn man keine schönen Fotos zur Erinnerung hat? Das wäre sehr schade!”. Wenn Ihr nach intensiver Suche dennoch keinen Fotografen findet, der in euer Budget passt, solltet Ihr die Planung überdenken und Abstriche machen.

Ein Tipp von Thomas Hundt zur Budgetplanung ist bei verschiedenen Fotografen anzufragen. So bekommt man ein besseres Preisgefühl. Generell gilt: der teuerste Fotograf ist nicht automatisch der Beste!

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Foto: Sven Hebbinghaus Fotografie
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Foto: Thomas Hundt Fotografie

2. Das sollten Sie bei der Suche beachten

Beginnen Sie rechtzeitig mit der Suche! Unsere Experten sind sich einig, dass Sie mindestes 1 Jahr im Voraus beginnen sollten zu suchen, vor allem wenn Sie in der Hauptsaison heiraten wollen. Um auf der sicheren Seite zu sein empfiehlt Daniel Kuhlmann sogar zwei Jahre vorher Ausschau nach einem guten Fotografen zu halten, denn die Besten sind vielen Brautpaaren bekannt und dementsprechend begehrt und schnell ausgebucht.  Sobald Sie Ihren bevorzugten Stil der Fotos und den Hochzeitstermin festgelegt haben und Ihre Location gebucht ist können Sie mit der Suche beginnen, so Thomas Hundt.

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Foto: It’s Alright, Ma. – Daniel Kuhlmann Photography
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Foto: It’s Alright, Ma. – Daniel Kuhlmann Photography

Um Ihnen die Suche zu erleichtern, bietet Ihnen das Branchenbuch von Zankyou ein umfangreiches Verzeichnis mit einer erstklassigen Auswahl an professionellen Hochzeitsfotografen. Hier können Sie verschiedene Arbeiten vergleichen und die Stile der Fotografen kennenlernen. Lassen Sie sich in unserem Magazin von bisherigen Real Weddings oder Fotoshoots der Dienstleister inspirieren, machen Sie sich mit der Kunst der Fotografie vertraut und nehmen Sie direkt Kontakt mit Fotografen auf, wenn Ihnen gefällt, was Sie sehen.

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Foto: Tati Borges-Schindler Fotografie

3. Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch

Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch

Der Hochzeitsfotograf wird Sie an ihrem großen Tag rund um die Uhr begleiten. Dementsprechend sollte vorher eine gewissen Beziehung aufgebaut werden, um sich wohlzufühlen, wenn er in der Nähe ist, so empfiehlt es Thomas Hundt. Mit einem persönlichen Gespräch könnt Ihr Euch aktuelle Arbeiten zeigen lassen und überprüfen, ob die Persönlichkeit zu Eurer Eigenen passt und ob die Chemie stimmt. Sie können alle Fragen klären, Zweifel beseitigen und sehen, wie gut Ihr gegenüber auf Vorschläge eingeht.

Tati Borges-Schindler verfährt meist wie folgt: Bei einem ungezwungenen Treffen mit Kaffee hört Sie sich die Geschichte des Paares an, erzählt aber auch über sich selbst, um in einem lockeren Gespräch, in einer entspannten Atmosphäre ein freundschaftliches Vertrauen aufzubauen.

Der große Vorteil in einem persönlichen Gespräch liegt laut Sven Hebbinghaus darin, dass der Fotograf eine bessere Idee davon bekommt, wie das Paar den Hochzeitstag plant und so besser auf den Tagesablauf eingehen kann. So kann er dem Brautpaar hilfreiche Tipps geben, wie beispielsweise gute Uhrzeiten für das Brautpaar-Shooting raten.

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Foto: Tati Borges-Schindler Fotografie

4. Die richtige Entscheidung treffen

Wenn Ihr euch auf einen Stil festgelegt habt, solltet Ihr euch mit den Erfahrungen des Fotografen und seiner Ausrüstung auseinander setzen sowie nach Empfehlungen Ausschau halten. So weiß Thomas Hundt: “Erfahrung und ein gutes Equipment mit Backup Kamera & Datensicherung sind wichtig”. Einen Profi erkennt man seiner Meinung nach oft schon an der Homepage. Werden hier nur Fotos aus Workshops bzw. Styled Shootings gezeigt, ist das meist ein Zeichen für wenig Erfahrung mit echten Hochzeiten.

Daniel Kuhlmann rät deshalb sich ganze Reportagen zeigen zu lassen, denn das ist, was Ihr letztendlich bekommt. Auf den Webseiten werden meist nur die besten Bilder der Karriere gezeigt. Dieses Niveau kann man allerdings nicht bei den im Durchschnitt 400 Bildern am Tag durchhalten.

Laut Sven Hebbinghaus ist bei der Entscheidung für einen Hochzeitsfotografen ein gutes Gefühl, Sympathie und der passende Stil am wichtigsten. Die Arbeit des Fotografen mit dem Brautpaar ist sehr eng, man verbringt den ganzen Tag zusammen und teilt emotionale Momente – nicht selten entstehen daraus auch echte Freundschaften.

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Foto: It’s Alright, Ma. – Daniel Kuhlmann Photography

5. Bedingungen abklären und Vertrag festlegen

Habt Ihr euch schließlich für einen Fotografen entschieden, solltet Ihr alle Bedingungen abklären und einen schriftlichen Vertrag festlegen. Informiert euch darüber, was alles im Preis inbegriffen ist und ob, bzw. welche zusätzlichen Kosten durch beispielsweise die Bearbeitung der Bilder auf euch zukommen können. Genauso solltet Ihr euch mit Angelegenheiten wie das Format der Bilder und die Lieferzeiten auseinandersetzen.

Tauscht Euch mit dem Fotografen über seine Arbeitsweise aus: Soll er Teil des Geschehens sein und mit den Gästen sprechen oder sich unbemerkt im Hintergrund bewegen? Und ganz wichtig: Haltet alles schriftlich in einem Vertrag fest, um böse Überraschungen zu vermeiden!

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Foto: Sven Hebbinghaus Fotografie

Abschließende Tipps unserer Experten:

Tati: “Beginnt die Suche nach einem Fotografen zuerst bei Euch selbst. Fotografie ist nicht nur Technik sondern das Festhalten von Erinnerungen und Emotionen.”

Sven: “Spart nicht am Fotografen, denn die Bilder, die Ihr bekommt erzählen eure Geschichte und Ihr werdet diese Fotos immer wieder anschauen und mit einem Lächeln an euren Tag zurückdenken.”

Daniel: “Hört auf Euren Bauch und schätzt den Blick des Fotografen auf Euren Tag. Je authentischer der Fotograf arbeitet, desto größer ist die Möglichkeit, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung unterschiedlich sind. Ihr habt einen fremden Menschen sehr nah an Euch herangelassen und im Gegenzug einen meist sehr persönlichen Blick auf Euch und Eure Lieben erhalten. Das wird seine Ecken und Kanten haben, die Ihr vielleicht erst auf den zweiten Blick schätzen lernt.”

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Foto: Thomas Hundt Fotografie

Wir bedanken uns nun ganz herzlich bei unseren Experten Thomas Hundt Fotografie, Tati Borges-Schindler Fotografie, It’s Alright, Ma. – Daniel Kuhlmann Photography und Sven Hebbinghaus Fotografie für Ihre tollen Ratschläge und Bilder und wünschen Ihnen gutes Gelingen bei der Suche nach dem richtigen Hochzzeitsfotografen!

Weitere Tipps und Tricks rund um die Hochzeitsplanung finden Sie hier:

101 Tipps von Zankyou für Ihre Hochzeitsplanung: die ultimative Checkliste für Ihre Hochzeit

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