So gelingt ein unvergessliches Ehegelübde

Das Ehegelübde ist ein wichtiger und persönlicher Teil der kirchlichen Hochzeit. Immer häufiger wird es aus diesem Grund auch bei standesamtlichen oder freien Trauungen übernommen. Doch wie schreibt man ein persönliches und unvergessliches Ehegelübde, das diesem einmaligen Tag gerecht wird? Wir verraten es Ihnen:

Aller Anfang ist schwer

„Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen“, sagte der Schriftsteller Mark Twain. Wie schwierig dieses Zitat umzusetzen ist, weiß jeder, der schon einmal ein Eheversprechen verfasst hat. Zum einen muss das Ehegelübde auf den Anlass zugeschnitten sein, zum anderen möchte man die persönliche Beziehung dem Partner gegenüber zum Ausdruck bringen, aber auch die Hochzeitsgäste miteinbeziehen.

Der Unterschied zwischen Braut & Bräutigam

Vor allem Frauen kämpfen bei solch emotionalen Reden bereits im Voraus mit den Tränen. Sie stecken viel Energie und Kreativität in das Ehegelübde, formulieren, streichen und schreiben neu. Ist der Moment des Vortragens gekommen, scheitern sie an den eigenen Emotionen und bringen kaum ein Wort heraus. Hier gilt es, trotz aller Gefühlswallungen beim Verfassen des Eheversprechens eine gewisse Distanz zu wahren. 

Männer wiederum haben häufig Probleme dabei, ihre Gefühle in Worte zu fassen. Sie sind es nicht gewohnt, Persönliches – noch dazu vor einem derart großen Publikum – preiszugeben. Bei ihnen liegt die Schwierigkeit darin, ein nicht allzu distanziertes Ehegelübde zu schreiben, um damit vor allem der Braut ein unvergessliches Versprechen für die Ehe zu geben.

Wichtige Punkte für das Verfassen des Ehegelübdes

1. Verzichten Sie auf Verniedlichungen bei der Ansprache, wie „Hasi“, „Schatzimausi“ oder „Bärchen“. Sprechen Sie Ihren Partner/Ihre Partnerin mit Vornamen an oder wählen Sie einen neutralen Kosenamen wie „Schatz“ oder „Liebste/r“.

2. Nutzen Sie Eheversprechen wie „in guten wie in schlechten Zeiten“ oder „lieben und ehren“ als Fixpunkte Ihres Ehegelübdes, wenn Sie an Schreibblockaden leiden.

3. Verzichten Sie auf Insider-Informationen, sofern die Anwesenden diese nicht kennen. Zwar geben diese dem Ehegelübde eine persönliche Note, doch ziehen sie meist einen faden Beigeschmack der Unkenntnis mit sich.

4. Versuchen Sie nicht, die Geschichte Ihres Kennenlernens, des Zusammenkommens, der Verlobung und Hochzeitsvorbereitung in Ihr Ehegelübde zu pressen. Diese Inhalte können in der Hochzeitsrede vorkommen, in der Kirche oder bei der Trauung ist nur das von Bedeutung, was Sie sich als Ehepaar für die Zukunft versprechen möchten.

5. Was sind für Sie die wichtigsten drei Werte in einer Ehe? Treue, Vertrauen, Liebe? Geborgenheit, Gemeinsamkeit, Zeit? Familie, Humor, Empathie? Benennen Sie sie. Versprechen Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin, diese Werte zu achten, zu ehren und zu befolgen.

Welche Tipps können Sie zukünftigen Ehepaaren geben? Wie haben Sie Ihr unvergessliches Ehegelübde verfasst? Wir sind gespannt auf Ihre Tipps und Kommentare! Mehr zum Thema finden Sie hier!

Es fällt Ihnen, dem Brautvater oder Trauzeugen schwer, die Hochzeitsrede zu verfassen? Mit diesen Tipps geht es leichter von der Hand!

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