Die 7 klassischen Elemente einer freien Trauung - ein Einblick, um Ihnen den Einstieg in Ihre Traumhochzeit zu erleichtern

Die 7 klassischen Elemente einer freien Trauung - ein Einblick, um Ihnen den Einstieg in Ihre Traumhochzeit zu erleichtern

Anja Happe von Goldröschen Traureden gibt Ihnen in diesem Artikel einen Einblick über die 7 klassischen Elemente einer freien Trauung und wie sie aussehen können, um Ihnen den Einstieg in Ihre Traumhochzeit zu erleichtern.

Die 7 klassischen Elemente einer freien Trauung - ein Einblick, um Ihnen den Einstieg in Ihre Traumhochzeit zu erleichtern
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“Freie Trauungen erfreuen sich in Deutschland einer immer höheren Beliebtheit – zu Recht wie ich finde. Denn die freie Trauung ermöglicht es jedem Brautpaar ganz genau so zu heiraten, wie es zu ihm und seiner ganz persönlichen Geschichte passt” – anknüpfend zum vorherigen Artikel von Anja Happe von Goldröschen Traureden darüber, wie man den richtigen Trauredner für eine freie Trauung findet, soll es in diesem Artikel über den Ablauf einer freien Trauung gehen:

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Foto: Nicole Otto Photography

Viele Paare waren noch nie persönlich auf einer freien Zeremonie anwesend und können sich den genauen Ablauf nur schwer vorstellen, da die Gestaltung jeder Trauung ja sehr individuell ist. Den meisten Trauungen bestehen jedoch aus 7 grundlegenden Elementen, die in ihrer jeweiligen Gestaltung natürlich frei sind.

PHASE 1: Die Ankunft der Gäste

Eine Hochzeit, und damit auch die freie Trauung wird monatelang im Voraus genau geplant und mit dem Trauredner besprochen. Der organisatorische Faden, auch Zeremonienheft genannt, legt dabei die vielen Details, an die es zu denken gilt, fest. Dies fängt bei der Sitzordnung der Gäste aber auch des Brautpaares an, bestimmt den genauen Zeitpunkt von eventuellen Ritualen und guten Wünschen fest und endet mit dem gemeinsamen Auszug als Brautpaar.

Und dann ist er endlich da: Der lang ersehnte Tag. Die Gäste trudeln ein und langsam findet jeder seinen Platz. Man spürt förmlich, wie die Spannung greifbar in der Luft liegt und alle auf den großen Moment warten: den Einzug der Braut oder des Brautpaares.

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Damit dieser Moment auch von allen Anwesenden in vollen Zügen genossen werden kann, begrüßt Anja Happe im Vorfeld gerne die Gäste im Namen des Brautpaares und erklärt in kurzen Worten, was sie nun erwartet. Gerne stellt Sie auf Wunsch bei dieser Gelegenheit auch den anwesenden Fotografen und/oder Sänger vor. Danach ist es an der Zeit, alle Gäste zu bitten, sich für den Einzug zu erheben. Die freie Trauung kann beginnen.

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Foto: Nicole Otto Photography
Extra-Tipps
  • Legen Sie im Vorfeld fest, wie Sie die Ankunft der Braut bzw. des Brautpaares an die Gäste kommunizieren, damit sich alle für Ihren großen Moment erheben können. Es gibt keinen schlechteren Start für eine Trauung, als eine 20-minütige Wartezeit im Stehen oder der verpasste Einsatz der Braut. Hilfreich hierfür sind kleine Handzeichen an den anwesenden Trauredner durch Ihre Trauzeugen oder Geschwister
  • Die ersten Reihen sind traditionell für Ihre engsten Familienangehörigen und Freunde reserviert. Damit dies auch so bleibt, sind vielleicht kleine „reserviert“ Schilder eine gute Idee
  • Machen Sie sich Gedanken, wann Sie sich das erste Mal als Brautpaar gegenüberstehen möchten. Ganz klassisch während des Einzugs oder vielleicht doch lieber vorher bei einem First Look nur zu zweit
  • Die letzten Minuten vor der Trauung sind insbesondere für das Brautpaar sehr emotional und auch aufregend. Sprechen Sie mit Ihren Familien und Freunden, wer Ihnen in diesen Momenten zur Seite steht. Denn gerade der Bräutigam, der vor allen Gästen meist sehr nervös auf seine Braut wartet, wird oft vergessen
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Foto: Annika Julia Photography

PHASE 2: Der Einzug

Der Einzug ist und bleibt einer der emotionalen Höhepunkte des Tages für Anja. Denn genau in diesem ganz besonderen Augenblick, da realisieren viele Brautpaare, dass die monatelange Vorbereitung, die vielen Gespräche und Planungen jetzt in diesem Moment Wirklichkeit werden und sie sich gleich das JA-Wort geben werden. Wenn dann noch das richtige Lied gespielt wird, bleibt meist kein Auge trocken.

Doch schon beim Einzug gilt es einiges zu Bedenken: Möchte das Brautpaar gemeinsam diesen besonderen Moment genießen oder wartet ER vorne auf seine Braut. Und welchem Lieblingsmenschen wird die Ehre zuteil, die Braut an ihren zukünftigen Ehemann zu übergeben? Vielleicht ist der Bräutigam auch ein wenig mutiger und entscheidet sich für seinen ganz eigenen Auftritt und zieht vor der Braut ein? Erlaubt ist hier, was gefällt und zu Ihnen und Ihrer Persönlichkeit passt.

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Foto: Annika Julia Photography
Extra-Tipps
  • Schon beim Einzug des Paares können Sie Ihrer Trauzeremonie eine persönliche Note verleihen
  • Meist wählen die Brautpaare zwischen den 3 bekanntesten Varianten:
    a. Vater/Bruder/Verwandter führt die Braut nach vorne
    b. Brautpaar zieht gemeinsame ein
    c. Erst zieht der Bräutigam mit seinen Best Man ein. Die Bridesmaid der Braut folgen dann um den großen Auftritt für die Braut anzukündigen
  • Aber auch jede andere Form ist denkbar: Vielleicht möchte die Braut ja gemeinsam Ihrem Vater und Schwiegervater nach vorne geleitet werden? Oder es besteht eine enge Bindung zu Ihrem Großvater?
  • Eine weitere – etwas ungewöhnliche – Variante ist der alleinige Einzug. Hier steht der Bräutigam vorne und die Braut zieht dann ohne Begleitung ein. In dieser Variante sind wirklich alle Augen einzig und allein auf SIE gerichtet
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Foto: Nicole Otto Photography

PHASE 3: Die Traurede

Das Schöne an der freien Trauung ist eben genau die Betonung auf frei. Denn die Gestaltungsmöglichkeiten für den inhaltlichen Aufbau können Sie ganz auf Ihre persönlichen Vorstellungen anpassen. Doch einige grundlegende Elemente bilden meist den roten Faden für jede Trauung, und bauen so den Spannungsbogen auf. Meist erleben Sie gemeinsam mit Ihren Gästen noch einmal die schönsten und manchmal auch herausforderndsten Momente Ihrer ganz persönliche Paargeschichte.

In den Trauungen von Anja Happe wird meist auch ein Blick auf Sie und Ihre Art zu lieben und zu leben geworfen. Denn jede Beziehung hat ihr ganz eigenes Fundament und jedes Paar hat ganz persönliche Wünsche und Vorstellungen von seiner gemeinsamen Zukunft. Und genau diese Eigenarten mache Sie und Ihre Partnerschaft doch aus, so dass Sie nun den Schritt in Ihre Ehe gehen möchten.

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Foto: Annika Julia Photography
Extra-Tipps
  • Die meisten Zeremonien dauern zwischen 30 – 45 Minuten. Zu wesentlich längeren Trauungen ratet Anja persönlich immer ab, da es sonst für Sie und Ihre Gäste unter Umständen ein wenig langatmig werden kann
  • Ein guter Trauredner achtet darauf, den Spannungsbogen ihrer Trauung so aufzubauen, dass sich mit Ihrem JA-Wort alle Emotionen und Gefühle gemeinsam mit Ihren Gästen buchstäblich entladen können. Ihr JA-Wort – vielleicht sogar mit einem ganz persönlichen Eheversprechen – setzt der Zeremonie im wahrsten Sinne die Krone auf
  • Auch eine Trauung lebt von Abwechslung. Hierbei sollte auf eine gute Mischung aus Liedern, guten Wünsche Ihrer Familien und Freunde, Ritualen und natürlich dem Herzstück der Trauung: Ihrem JA-Wort geachtet werden
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Foto: Annika Julia Photography

PHASE 4: Die Einbindung Ihrer Gäste

Ihren Familien und Freunden ist es oft ein Anliegen, Ihnen ihre guten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Hierfür bietet die freie Zeremonie aus Sicht von Anja Happe die individuellsten und auch schönsten Möglichkeiten für jeden Geschmack. Seien es die klassischen „guten Wünsche“ für Sie und Ihre gemeinsame Zukunft, die Gestaltung einer ganz besonderen Erinnerung wie das gemeinsame Packen einer Zeitkapsel oder eine symbolische Handlung wie die Entzündung der Traukerze. Keine andere Form der Eheschließung bietet Ihnen, aber auch Ihren Liebsten, so unendlich viel kreativen Spielraum. Gemeinsam mit Ihrem Trauredner können Sie die für sich passenden Beiträge finden und auch in der Zeremonie gut umsetzen.

Extra-Tipps
  • Wenn Sie sich einen aktiven Part Ihrer Familien und Freunden wünschen, suchen Sie das Gespräch und fragen Sie ganz offen, ob sie sich das vorstellen können. Denn nicht jeder Gast fühlt sich bei dem Gedanken wohl, vor allen Gästen etwas laut vorzutragen
  • Für alle Gäste, die sich zwar aktiv einbringen möchten, dies aber lieber ohne viele Worte machen, wird Ihr Trauredner Vorschläge unterbreiten, die sich in das Gesamtkonzept der Trauung einfügen
  • Bei Einbindung aller Gäste sollten Sie immer die Zeit im Auge behalten. Bei mehr als 25 Gästen rät Anja ihren Paaren davon ab, jeden Gast persönlich zu Wort kommen zu lassen. Hierfür gibt es so viele andere tolle Varianten, wie Sie Ihre Gäste trotzdem einbinden können
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PHASE 5: Rituale

Rituale sind wohl das größte Mysterium rund um die freie Trauung. Alle hier aufzuzählen ist schlicht und ergreifend nicht möglich und würde bald ein ganzes Buch füllen. Doch auch hier gilt: alles kann, nichts muss. Denn nicht jede emotionale Zeremonie benötigt ein Ritual. Doch wenn Sie sich aus ganzem Herzen für eine symbolische Handlung entscheiden, dann können Sie Ihrer Kreativität wirklich freien Lauf lassen. Vom Handfasting über das Wunschband, von der Hochzeitskerze über den Wunschbaum. Erlaubt ist was gefällt und vor allem was zu Ihnen und Ihrer ganz persönlichen Geschichte passt.

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Extra-Tipps
  • Es gibt wahrscheinlich so viele Rituale wie freie Hochzeiten gefeiert werden. Besprechen Sie daher unbedingt mit Ihrem Trauredner, was Sie sich vorstellen könnten und womit Sie sich überhaupt nicht identifizieren können
  • Es gibt viele Traurituale, die ausschließlich für Sie als Brautpaar gedacht sind und es gibt die Rituale, bei denen Ihre Familien und Freunde mit eingebunden werden
  • Doch auch Dankesrituale, Gedenkrituale oder Zusammengehörigkeitsrituale sind denkbar. Eine kleine Übersicht finden Sie hier.
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Foto: Nicole Otto Photography

PHASE 6: Eheversprechen und JA-Wort

Das JA-Wort ist und bleibt DAS emotionale Highlight einer jeden Trauung. Denn auch, wenn die meisten Paare durch ihre standesamtliche Trauung bereits vor dem Gesetz verheiratet sind, so ist die öffentliche Besiegelung Ihrer Liebe vor Ihren Familien und Freunden immer etwas ganz Besonderes. Und gerade für diesen ganz besonderen Part gilt, dass er ganz genau so gestaltet werden sollte, wie es zu Ihnen und Ihren Wünschen passt. Möchten Sie sich gegenseitig ein Eheversprechen geben oder fühlen Sie sich schon allein bei dem Gedanken daran unwohl? Sollen die Traufragen eher ganz klassisch oder lieber modern gestaltet werden? Möchten Sie die Traufragen gleichzeitig oder nacheinander gestellt bekommen? Wie möchten Sie sich die Ringe anstecken? Dies sind nur einige der Fragen, die Anja Happe von Goldröschen Traureden gemeinsam mit ihren Brautpaaren für Ihr JA-Wort bespricht.

Extra-Tipps
  • Nicht jedes Paar fühlt sich bei dem Gedanken wohl, sich öffentlich ein Eheversprechen zu geben. Ihr Trauredner wird Ihnen viele andere wunderschöne Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie sich trotzdem während der Zeremonie ein ganz persönliches Eheversprechen geben können
  • Das Trauritual ist sozusagen das Herzstück einer jeden freien Hochzeit. Deswegen sind eine detaillierte Vorbereitung und Absprache unter Ihnen als Brautpaar aber auch gemeinsam mit Ihrem Redner essentiell
  • Sich gegenseitig die Eheringe anzustecken – das ist meist der finale Akt während Ihrer freien Trauung. Mit diesem Schritt tragen Sie für alle sichtbar Ihre Liebe. Besprechen Sie also den genauen Ablauf des Ringtauschs. Dies fängt damit an, wie die Eheringe zu Ihnen nach vorne gelangen, wer den Ring als erstes angesteckt bekommt und endet mit der Frage, mit welchen Ritus Worten Sie dieses ganz besondere Ereignis zelebrieren möchten
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Foto: Nicole Otto Photography

PHASE 7: Der Auszug

Kurz nach dem Trauritual ist ein guter Zeitpunkt, um Ihre Zeremonie langsam ausklingen zu lassen. Denn mit dem Ringtausch gelten Sie nun endgültig als Ehepaar. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem Ihnen Ihre Familien und Freunde gratulieren wollen und sie in den Arm nehmen möchten. Lassen Sie sich also gebührend feiern und genießen Sie diesen Augenblick mit dem für Sie passenden Auszug. Möchten Sie als erstes gemeinsam durch die Reihen schreiten oder bevorzugen Sie die Variante, dass Ihre Gäste ein Spalier bilden, durch dass Sie durchschreiten? Vielleicht haben Sie sich aber auch für einen Traukreis entschieden und alle Gäste kommen direkt nach vorne zum Gratulieren? Denn nun ist die Zeit, sich und Ihre Liebe zu zelebrieren!

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Foto: Nicole Otto Photography
Extra-Tipps
  • Anja Happes Trauungen enden meist kurz nach dem Trauritual. Nach einer kurzen Verabschiedung spricht sie noch gerne den nächsten Programmpunkt an, damit die Gäste wissen, was sie nun erwartet
  • Entscheiden Sie sich für den gemeinsamen Auszug als Brautpaar ist dies der perfekte Zeitpunkt die Hochzeitsfeier zu starten. Legen Sie Seifenblasen, Konfetti oder kleine Glöckchen auf den Sitzplätzen bereit
  • Direkt im Anschluss an die freie Trauung findet meist ein Sektempfang mit der Hochzeitstorte und/oder Flying Finger Food statt. Nachdem Sie die ersten Gratulationen entgegengenommen haben, möchten Sie vielleicht ein Gruppenfoto mit allen Anwesenden machen

Anja Happe von Goldröschen Traureden wünscht Ihnen viel Freude bei der Planung Ihrer freien Trauung. Denn für jedes Brautpaar gibt es seine perfekte Zeremonie– und nicht jede Zeremonie passt zu Ihnen als Brautpaar. Wir hoffen, dass Ihnen dieser kurze Überblick den Einstieg in Ihre Traumhochzeit erleichtert.

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Goldröschen Traureden Freier Theologe & Redner