Mit Schwarz-Weiß-Fotografie authentische Hochzeitsgeschichten erzählen – Kontraste & Formen im Fokus

Er fokussiert sich als Meister seines Faches auf die Schwarz-Weiß-Fotografie und begeistert damit Brautpaare in ganz Deutschland: Martin Hecht von Fine Art Weddings Photography. Wir haben den renommierten Fotografen im Interview näher kennengelernt und viel über seinen Stil, seine Arbeit und die Entstehung atemberaubender Hochzeitsreportagen erfahren:  

„Schwarz-weiß ist meist farbig genug”

Mit diesem Satz spricht Martin Hecht von Fine Art Weddings Photography von seiner Spezialität, der Schwarz-Weiß-Fotografie. Der Hochzeitsfotograf ist weltweit gefragt, Mitglied zahlreicher Fotografenverbände und ein echtes Multitalent, das mit ausdrucksstarken Hochzeitsreportagen begeistert. Dabei ist Martin Hechts Stil stets natürlich und ungestellt – er liebt Bilder in schwarz-weiß, kreiert aber ebenso eindrucksvolle Aufnahmen in Farbe. Dabei spielt er mit Unschärfe und Fokus, konzentriert sich auf die Feinheiten der Hochzeit und macht seine Brautpaare mit den Ergebnissen überglücklich.

Im Januar 2018 gründete er mit zwei Kollegen die WeddingBrothers, welche das Ziel verfolgen die Geschichten von Hochzeiten stilvoll und ohne viel Schnickschnack zu erzählen. Dabei setzen sie sich klar vom aktuellen Mainstream ab und setzen statt auf Pastelltöne und künstlich aufgehellte Fotos auf ehrliche, authentische Reportagen, die Paare auch noch Jahrzehnte nach dem Fest beim Betrachten zu Tränen rühren.

Herr Hecht, wie würden Sie Ihren eigenen Stil beschreiben?

Martin Hecht: Meinen Stil würde ich als unkonventionell und authentisch bezeichnen. Ehrlich, emotional und ungestellt. Ich möchte Geschichten erzählen und das mache ich ganz ungezwungen – ohne großartig Regie zu führen. Mein Motto lautet: Die Kunst ist nicht das Fotografieren allein – sondern den Menschen so zu zeigen wie er ist.

Welche Besonderheiten bietet die Schwarz-Weiß-Fotografie im Vergleich zu farbigen Aufnahmen?

Martin Hecht: Im Vergleich zu farbigen Bildern bieten Schwarz-Weiß-Fotos die Möglichkeit, den Betrachter ganz automatisch auf das Wesentliche zu lenken. Durch die Kontraste und Formen im Bild hat man mit Schwarz-Weiß-Bildern einen ganz anderen Gestaltungsspielraum als bei farbigen und deshalb wirken diese oft sehr viel interessanter als die farbige Version.

Weshalb sind Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Hochzeiten so beliebt?

Martin Hecht: Ich kann nicht genau sagen, ob gerade nur in der Hochzeitsfotografie Schwarz-Weiß-Bilder beliebt sind oder hier besonders. Was ich aber sagen kann ist, dass Hochzeitsfotos in schwarz-weiß sehr viel zeitloser und eleganter wirken als die meisten farbigen Bilder. Daher sind fünfzig Jahre alte Schwarz-Weiß-Bilder von Hochzeiten noch heute schön. Andere Trends wie Boho oder Vintage vergehen mit der Zeit wieder und die Geschmäcker werden sich wieder in eine andere Richtung entwickeln. Aber schwarz-weiß ist so zeitlos und schön, dass es diese Trends immer überstehen wird.

Was begeistert Sie an der Schwarz-Weiß-Fotografie?

Martin Hecht: An der Schwarz-Weiß-Fotografie begeistert mich am meisten, dass man als Fotograf die Möglichkeit hat, Bilder mit zeitloser Eleganz erstellen zu können und selbst aus technisch nicht perfekten Fotos etwas zu erschaffen, das beim Betrachter etwas auslösen kann.

Welche Momente der Hochzeit können besonders gut in schwarz-weiß dargestellt werden? Gibt es auch Fälle, in denen farbige Bilder besser passen?

Martin Hecht: Meiner Meinung nach gibt es keine speziellen Momente, die besonders gut schwarz-weiß oder farbig dargestellt werden können. Ich bin der Meinung, dass man auch eine ganze Hochzeit in schwarz-weiß fotografieren kann und das Ergebnis mit Sicherheit genauso gut oder vielleicht sogar noch besser ist als in Farbe. Im vergangenen Jahr habe ich die letzte Hochzeit der Saison komplett in schwarz-weiß abgegeben. Vom Getting Ready bis zur Party sind alle Bilder im Fotobuch schwarz-weiß bis auf zwei Ausnahmen – Bilder der Torte. Das Ganze kam super an und das Brautpaar war total geflasht vom Ergebnis.

Wie würden Sie Ihre Arbeitsweise vor, während und nach der Hochzeit beschreiben?

Martin Hecht: Meine Arbeitsweise vor der Trauung zeichnet sich durch den engen persönlichen Kontakt zu meinen Brautpaaren aus. Vor einem Auftrag möchte ich jedes meiner Paare kennenlernen, um für beide Seiten die Sicherheit zu bekommen, dass es passt. Hier entwickeln sich oft sehr gute Beziehungen und Freundschaften über die Zeit und so bin ich während der Hochzeit nicht nur Fotograf und Dienstleister, sondern auch Gast und Freund. Durch diese Nähe zum Kunden und dessen Gästen lassen sich ganz andere Momente festhalten, da ich nicht nur irgendwo in einer Ecke stehe, sondern mit den Gästen agiere und für diese genauso wie fürs Brautpaar als Freund gesehen werde, entstehen Bilder, die ehrlich und echt sind. Nach der Hochzeit haben sich mit der Zeit oft schon sehr enge Freundschaften entwickelt, sodass ich auch hinterher nicht nur der Fotograf war.

Wie gehen Sie vor, um die perfekte Hochzeitsreportage zu erstellen?

Martin Hecht: Gibt es wirklich eine perfekte Hochzeitsreportage? Ich denke, es kommt immer auf den Betrachter an und da jeder Fotograf anders fotografiert, agiert und abliefert ist auch jede Reportage anders. Für mich ist eine Hochzeitsreportage dann perfekt, wenn ich damit zuallererst meine Brautpaare mit den Bildern und der Geschichte begeistern kann und um dies schaffen zu können, ist es für mich wichtig, dass sich die Paare bei mir wohl fühlen und sich keine Gedanken über Posen oder Ähnliches machen müssen. Sie sollen einfach sein, wie sie sind. Aus diesen Beobachtungen erstelle ich Fotografien, die am Ende des Tages die Geschichten meiner Paare erzählen.

Welches Angebot gibt es bei Ihnen für Brautpaare?

Martin Hecht: In den Sommermonaten beziehungsweise der Hochzeitssaison von Mai bis Oktober biete ich meinen Paaren die Möglichkeit, mich ab sieben Stunden zu buchen. In den meisten Fällen werde ich jedoch den ganzen Tag gebucht. So habe ich die Möglichkeit, eine Geschichte vom Getting Ready bis Mitternacht zu erzählen und wir haben eine Geschichte mit definiertem Anfang und Ende. Meine Ganztagesreportagen beginnen meist mit einem gemeinsamen Frühstück zusammen mit meinen Brautpaaren, wo bereits die ersten Bilder gemacht werden. Bei meinen Ganztagesreportagen erhalten meine Paare ihre Bilder hochauflösend in einer Kundengalerie, in der sich auch die Gäste die Bilder anschauen und herunterladen können, einem kleinen Highlightfilm, der die Geschichte des Tages aus Bildern bewegt erzählt, ein digitales und gedrucktes Fotobuch sowie bereits einen Tag nach der Hochzeit einige Bilder per WhatsApp, um schon einmal was zum Zeigen zu haben.

Welche Tipps haben Sie für das Brautpaar-Shooting, wie können sich Brautpaare fallen lassen?

Martin Hecht: Zum Brautpaarshooting gebe ich gerne zwei Tipps:

1. Machen Sie einen First Look, denn das ist der einzige Moment am Hochzeitstag, den Sie alleine genießen können und für sich haben.
2. Nehmen Sie sich später, wenn die Sonne am Untergehen ist, noch einmal für 15 bis 20 Minuten Zeit für ein Shooting – das werden atemberaubende Bilder mit weichem Licht.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Martin Hecht von Fine Art Weddings Photography für die Einblicke in seine Arbeit und die Tipps an andere Brautpaare. Sehen Sie sich auch einige seiner Reportagen an, etwa die Hochzeit von Sara & Eugen im Hotel Hofgut Hohenkarpfen oder die Traumhochzeit von Ronja & Manuel!

*Martin Hecht hat von der The Wedding Photographer Society einen Internationalen Award für Hochzeitsfotografie erhalten. Im aktuellen internationalen Ranking der 100 Top Fotografen weltweit der Wedding Photographer Society ist Martin Hecht an 3. Stelle. Sie sehen hier von der Society ausgezeichnete Bilder von Fine Art Weddings Photography.

Kontaktieren Sie die Dienstleister, die in diesem Artikel erwähnt wurden!

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