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Die Kölsche Hochzeit – Unsere Experten erklären, wie man in der Domstadt heiratet!

Eine Kölsche Hochzeit ist etwas ganz Besonderes, denn der Kölner an sich liebt seine Stadt heiß und innig und deshalb sind nicht nur beim Brautpaar, sondern auch bei den Hochzeitsgästen Verweise auf die beliebte Domstadt gern gesehen. Was das Heiraten im schönen Köln so besonders macht, verraten uns zwei Kölner Experten, nämlich der Comedy-Hochzeits-Butler Bernhardt Christoph Boland, sowie die erfolgreiche Hochzeitsplanerin Daniela Müller von factsandfeelings, die genau wissen, wie eine Hochzeit richtig “Kölsch” gefeiert werden kann!

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Foto: Yvonne Zemke wedding photography

Was ist typisch Kölsch? Und wie vereint man Köln mit der eigenen Hochzeit?

Butler Bernhardt: Typisch ist natürlich der Kölsche Dialekt, den ich gerne als Comedian bei Hochzeiten benutze, diesen verstehen auch die “Ortsfremden” auf jeder Hochzeit. Außerdem finde ich, dass die typischen Farben, nämlich Rot-Weiß (die Farben des Stadtwappens und des FC) natürlich super zu einer jeden Hochzeit in Köln passen.

Mit welchem Song kann man am besten die Kölner Stimmung auf die Tanzfläche bringen?

Daniela Müller: Die Kölner sind ja bekannt für ihre vielen Bands, die die Stadt immer wieder in ihre Liedtexte mit einbringen. Lieder wie „Viva Colonia“ , „Superjeilezick“ oder „Ich schenk Dir mi Hätz“ bringen immer Stimmung. Bekannte Bands sind die Höhner, Brings, BAP und natürlich die Black Föös.

Gehört ein Fotoshooting vor dem Kölner Dom dazu?

Daniela Müller: Der Kölner Dom ist der Touristenmagnet in Köln schlechthin und die Domplatte immer voller Menschen. Daher würde ich davon abraten, ein Fotoshooting vor dem Dom zu veranstalten. Schönere Location ist bestimmt die andere Rheinseite, von der aus man den Dom im Hintergrund sieht.

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Foto: Yvonne Zemke wedding photography

Gibt es eine typisch Kölsche Hochzeitsdekoration?

Daniela Müller: Eine typische Kölsche Dekoration gibt es so nicht, aber es wird immer wieder die Farbkombination Rot-Weiss integriert. Schön ist es auch, den Dom als eine Art Silhouette in die Hochzeitspapeterie oder Dekoration mit einzubeziehen.

Butler Bernhardt: Kölns Stadtwappen-Farben Rot-Weiß passen natürlich super zur Hochzeit. Bezug zu Köln können neben der Hochzeitsdekoration aber auch die Hochzeitsgäste herstellen, das zum Beispiel über rote Kleidungsstücke. Die werden ganz besonders gelobt und als vorbildlich in zweifacher Hinsicht hervorgehoben. Ich gehe natürlich mit gutem Beispiel voran und trete mit roter Fliege, weißem Hemd und rot-weißen Schnürsenkeln auf.

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Foto: Yvonne Zemke wedding photography

Welche Kölner Delikatessen und kulinarischen Glückseligkeiten dürfen auf keinen Fall fehlen?

Daniela Müller: Kölner Spezialitäten schmecken nicht jedem, da sie sehr speziell sind. Ich würde daher empfehlen, Kölsches Fingerfood zu reichen (z.B. Matjestartar, Halven Hahn (alter Gouda auf einem Röggelchen) und Himmel un Ääd. Man kann seinen Gästen so ein größeres Portfolio an Spezialitäten anbieten und sicherstellen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Butler Bernhardt: Das Kölsch darf natürlich auch auf keinen Fall fehlen! Für den Kölner ist es DAS beste Getränk auf der Welt (wichtiger als die Muttermilch! ;-)).

Der Ausnahmezustand in Köln: Karneval! Wie lässt man ein wenig “Kölle Alaaf!” aufleben?

Daniela Müller: Es gibt etliche Paare, die sich zum Beispiel am 11.11. das „Ja-Wort“ geben. Wer solch einen Tag für seine Hochzeit auswählt, tut das in der Regel tatsächlich im Kostüm. Wer den Karneval jedoch im Sommer integrieren möchte, macht das am besten über die Musikauswahl und eventuell eine künstlerische Einlage als Rahmenprogramm (z.B. Karnevalsredner oder, auch sehr beliebt: der Karnevalstrompeter Bruce Kapusta).

Butler Bernhardt: Der Bezug zum Karneval ist in Köln natürlich allgegenwärtig und deshalb möchten auch die Brautpaare auf ein Stückchen Karneval bei der Hochzeit nicht verzichten. Besonders wichtig ist deshalb ein Hoch auf das Brautpaar in Karnevalsform: „dreimal Brautpaar-Namen – Alaaf“ ist nicht allzu ungewöhnlich, aber das muss eben auch zur Gesellschaft passen. Außerdem lässt sich das Schunkeln als „Grundbewegungsform“ des Karnevals immer sehr gut aufgreifen – auch hier kommen sich die Hochzeitsgäste schnell näher und lachen miteinander.

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Unterhaltung pur: Butler Bernhardt

Hast Du Ideen für Gastgeschenke, die perfekt zur Kölschen Hochzeit passen?

Daniela Müller: Ein graviertes Kölschglas kommt beim Urkölner natürlich immer gut an, aber genauso ist auch eine Flasche Kölsch mit persönlich gestaltetem Label ein Hit bei jedem Brautpaar! Madame Miammiam bietet außerdem Cookies und Torten mit Dom-Design an, die auf jeder Kölschen Hochzeit gut ankommen.

Madame MiammiamMehr erfahren über “Madame Miammiam”
Credits: Madame Miammiam, handgefertigte Cookies mit dem Kölner Dom
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Credits: Madame Miammiam, Kölner Hochzeitstorte

Oder wie wäre es mir handgefertigter Schokolade in Dom-Form für die Hochzeitsgäste? Das junge Kölner Unternehmen SweetCologne hat zwei Jahre getüftelt. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Schokoladenkunstwerk: Der Kölner Dom in feinen Details, wie man es nicht für möglich hält – einzeln von Hand hergestellt aus feiner Schokolade. Erhältlich ist der SweetCologne Kölner Dom in den Sorten Zartbitter- und Vollmilchschokolade.

Darf nicht fehlen auf einer Hochzeit in Köln: Der Dom. Der SweetCologne Kölner Dom ist ein kleines Kunstwerk aus
echter Schokolade.

Benutzt der Kölner Redensarten, die man in die Begrüßung oder eine Rede zum Schmunzeln integrieren kann?

Daniela Müller: Redensarten werden eher selten benutzt, aber oft wird tatsächlich noch „Kölsch“ gesprochen, was für den einen oder anderen “fremden” Gast recht unverständlich ist.

Butler Bernhardt: Kölsche Redensarten sind jedem Kölner in die Wiege gelegt. Das „Kölsche Grundgesetz“ ist allgemeines Kulturgut: 11 einfache Regeln. Die bringe ich als Butler Bernhardt natürlich auch an, wie zum Beispiel:

„Drinkste ene mit?“ Und schon steht man in geselliger Runde – aus Fremden werden „beste Freunde“. Sehr passend für eine Hochzeit.
„Et is wie et is“ + „et kütt wie et kütt“ oder „Wat willste mache?“ fällt sowieso im Laufe der Zeit – ohne meine Anregung. Aber das ist dann auch wieder ein netter Einstieg für die anderen Sprüche.
„Mach et jot, ävver nit zo off“ – ein liebgemeinter Ratschlag an den Bräutigam für die Hochzeitsnacht.

Ich habe immer ein kleines, gebundenes Buch mit Übersetzungen dabei, damit auch die Zugereisten alles verstehen und ich ein bisschen Nachhilfe im Kölschen Dialekt geben kann!

Das Kölsche Grundgesetz von Butler Bernhardt
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Foto: Yvonne Zemke wedding photography

Mit diesen Tipps sollten Sie nun bestens für Ihre unvergessliche Kölsche Hochzeit ausgerüstet sein. Wir bedanken uns sehr bei Butler Bernhardt und Daniela Müller von factsandfeelings für diesen heiteren Ausflug in die Kölner Hochzeitswelt und wünschen allen Paaren viel Erfolg bei der Umsetzung dieser Tipps! Lassen Sie sich auch weiter bei der Hochzeitsplanung inspirieren – mit Ihrem Zankyou Hochzeitsmagazin für Deutschland!

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