8 Fakten für den perfekten Ehering! Profi-Tipps von unseren Hochzeits-Dienstleistern

Wissen Sie was das wichtigste Accessoire am Tag Ihrer Hochzeit und zugleich das wertvollste Erinnerungsstück für Ihr restliches Leben ist? Richtig, der eigene Ehering! Grund genug also, diesen mit größter Hingabe auszuwählen. Immerhin soll er für immer an Ihre schönste Zeit im Leben erinnern. Und diese acht Fakten von unseren Hochzeits-Dienstleistern über einen perfekten Ehering helfen Ihnen dabei:

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Foto: Nancy Ebert

„Wahre Liebe ist wie ein Diamant. Unzerbrechlich und unvergänglich.“ Trauringschmiede

Enrico Drechsel von Trauringschmiede kennt den langen und wichtigen Prozess der Trauringfindung: “Die Herstellung der Ringe ist die eine Sache. Diese kann sehr kurzfristig erfolgen oder auch oft einen langen Prozess der Entscheidungsfindung mitbringen. Ich kann nur jedem Paar empfehlen sich von Anfang an mit der Ringfrage auseinanderzusetzen.” Warum auch nicht? Es macht schließlich Spaß und man tastet sich spielerisch an das heran, was am Ende beiden gefällt. “Die meisten Paare die in einem unserer Geschäfte eine erste Beratung haben, kommen ca. 3 bis 4 Monate vor ihrer Trauung zu uns. Für uns ist es ebenso wenig ungewöhnlich mit Paaren zu sprechen, welche erst in 12 Monaten heiraten, wie auch mit denen die nächste Woche spontan in Las Vegas heiraten möchten”, so der Profi von Trauringschmiede.  Also je früher umso besser!

1. Die Ringfarbe

Ein weiterer Tipp von Juwelier: “Trauringe sollte man etwas losgelöst vom Trend betrachten.” Immerhin muss er zur Persönlichkeit seines Trägers passen, ebenso zur Hand und den Finger und sogar zum Hauttyp. Die Eheringe spiegeln das Paar und ihre Liebe wieder. “Roségold ist momentan sehr gefragt und Beisteckringe zum Variieren, speziell feine Memoireringe rundum mit Brillanten aufgefasst.” Die Juweliere von Marrying raten: “Wenn aber die natürliche Goldfarbe mit Ihrem Hautteint nur schwer zu vereinbaren ist, Sie jedoch schon immer von einem goldenen Trauring geträumt haben, finden Sie in Roségold eine gleichwertige aber zugleich auch wärmere und dezentere Alternative, die sich im Übrigen auch sehr elegant zu silberfarbigem Schmuck kombinieren lässt.”

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Foto: 4everWedding

2. Das Material

Die Materialauswahl ist ungewöhnlich groß. Brautpaare können ihre Ehering-Wünsche in klassischem Gold fertigen lassen, aber ebenso aus Silber oder aus glänzendem Weißgold. “Es gibt sogar Trauringe aus anderen Edelmetallen wie Platin, Titan, Palladium oder Silber, aber auch aus Edelstahl oder einem festen und ultraleichten Designerwerkstoff wie Carbon”, so Trauringschmiede. An der linken Hand wird der Ehering in Deutschland nach der Hochzeit getragen. Man sagt die Vena Amoris, die Liebesader, führt direkt vom Ringfinger der linken Hand zum Herzen und somit zum Sitz aller Liebesgefühle.

“Es ist jedoch auch wichtig, nicht nur auf den Gold- bzw. Platingehalt zu achten, sondern vor Ihrer Kaufentscheidung auch die Frage nach deren Herstellung zu stellen”, so Marrying. Um aus dem weichen Metall Gold einen widerstandsfähigen und auch in der Ringweite problemlos änderbaren Trauring herzustellen, muss ein hoher Verarbeitungsaufwand vorausgesetzt werden.

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Foto: Hilal und Moses

3. Das Design

Soll es ein klassischer Ehering “von der Stange” sein oder doch eine spezielle Einzelanfertigung? “Wir beobachten immer mehr den Trend zu ausgefeilten Trauring-Designs in Kombination mit vielen Diamanten auf der Oberfläche”, so die Trauringschmiede, “der einzelne große Stein im Ehering wird kaum noch verlangt. Das ist mittlerweile dem Solitär- und Beisteckring vorbehalten. Der Trauring muss seine Diamanten raffinierter zeigen.” Der Trauring soll eben repräsentieren. “Nicht nur durch die Farbe, soll zum Teint passen, auch die Form, die an jedem Menschen eine ganz eigene Wirkung entfaltet. Die Breite des Ringes spielt eine ebenso große Rolle. Wählen Sie ihn so, dass er proportional zur Größe Ihrer Hand und zur Länge Ihrer Finger passt”, rät Marrying.

4. Die Gravur

Die Gravur ist das besondere Etwas, das jeden noch so einfachen Ehering individuell und besonders macht. Dabei ist heute fast alles möglich: von Faksimile über Fingerprint bis hin zu etwas Individuelles wie etwa ein Engelchen. Die Profis von 21Diamonds wissen: “Viele Paare bevorzugen momentan unterschiedliche Gravuren, die einander ergänzen.” Zum Beispiel beim Damenring: „Hand in Hand“, beim Herrenring: „Ein Leben lang“. “Der Trend sich die Koordinaten (Länge-/Breitengrade) gravieren zu lassen, nimmt stark ab, der Klassiker mit Namen und Datum ist dafür ein Dauerbrenner.”

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Foto: Leibfotograf

5. Die Gleichheit

Bei der Gestaltung der Eheringe gilt: “Die Ringe können, müssen jedoch nicht unbedingt gleich aussehen. Sie müssen nur eine gemeinsame Geschichte haben, die das Paar mit den Ringen verbindet; eine Erinnerung an einen besonderen Moment. Ein Design, in dem sich beide wiederfinden. Deshalb ist die persönliche Beratung beim Trauringkauf so wichtig”, weiß die Trauringschmiede. Und da die Hände von Frau und Mann unterschiedlich sind, kommt es oft zur Wahl unterschiedlicher Ringe: “Fühlen Sie sich also nicht als Exot, nur weil Sie sich nicht exakt auf einen Nenner einigen können. Zumal der gleiche Ring auf dem Finger Ihres Partners eine ganz andere Wirkung erzeugt als an Ihrer eigenen Hand”, so Marrying.

6. Die Persönlichkeit

Individuell wird das Design dann, wenn beide Partner ihren Charakter, ihre Persönlichkeit im Ringdesign wiederfinden können. Vielleicht hat das Brautpaar eine besondere Idee, ein kleines Detail, das im Ehering-Design integriert werden soll und so für unvergleichbare und unikate Ringe sorgt. “Natürlich ist der Trauring ein Symbol, diese Wirkung darf und soll er ausstrahlen. Ihn jedoch ausschließlich auf seine jahrtausendalte Symbolik zu reduzieren, würde bedeuten, ihm jedes Recht auf individuelle Charakteristik abzusprechen”, so Marrying, “jeder Mensch fühlt sich in einer bestimmten Farbe, Form, und Breite beheimatet. Genau diese Attribute füllen den Ring mit der Persönlichkeit, die seiner Trägerin und seinem Träger entspricht.”

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Foto: COLIBRIFILM

7. Das Erbstück

Wenn man einen Ehering von den Eltern erbt, wird dieser oft zur Erinnerung im Schmuckkästchen verwahrt. Die bevorstehende Hochzeit ist jedoch auch die Gelegenheit noch einmal Dinge auszusortieren, welche nicht mehr getragen und einem sinnvolleren Zweck zugeführt werden können. Früher war es Tradition, das Großeltern und Verwandte dem angehenden Brautpaar alten Schmuck mitgaben, damit der Goldschmied diesen zu neuen Trauringen verarbeiten konnte.

“Trauringe werden heute von uns aus hochreinen und qualitativ besten Legierungen hergestellt, weshalb Altgold nicht direkt in neue Ringe verarbeitet werden kann. Aber wir bleiben dem Kern dieser Tradition treu, denn wir führen Ihr Altgold nach standardisierten Trennungsverfahren wieder dem Kreislauf der Schmuckherstellung zu”, erklärt die Trauringschmiede. “Dabei handelt es sich zudem um die ökologisch sinnvollste Gewinnung des wertvollen Edelmetalls. Es müssen keine neuen Minen erschlossen werden – das Gold ist da und kann wieder seine Bestimmung erfüllen: In Form eines neuen Schmuckstückes seine Trägerin zu verzaubern.”

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Foto: Katja Schünemann

8. Die Erinnerung

Der Trauring ist der Wegbegleiter, mit dem wir tagtäglich verbunden den Rest unseres Lebens verbringen. “Seine Wichtigkeit steigert sich im Laufe des Lebens sogar immer mehr, weil sein emotionaler Wert mit der Zeit immer größer wird”, weiß Marrying.

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