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Formalitäten für die kirchliche Hochzeit – Welche Unterlagen nicht fehlen dürfen

Formalitäten für die kirchliche Trauung. Foto: Mélissa Lenoir

Wer es klassisch mag und auf keinen Fall auf die romantische kirchliche Hochzeit verzichten will, muss – je nachdem, welche Religionszugehörigkeit er aufweist – viele Formalitäten erledigen, die zu den standesamtlichen dazu kommen.

Viele fragen sich, wie es um die Trauzeugen steht, was man beachten muss, wenn man in der anderen Gemeinde als der Heimatgemeinde heiraten will und ob man ein zweites Mal die kirchliche Trauung durchführen lassen kann?

Man merkt es ganz schnell – auch was die Religion angeht, gibt es viele Sachen, die man im Vorfeld erledigen muss, wenn man heiraten will. Natürlich wäre es ja viel zu einfach, wenn man nicht die Reihe von Formularen und Dokumenten einreihen müsste, die man vor der kirchlichen Trauung ausfüllen oder einreichen muss.

Egal, ob es sich um die katholische oder evangelische Kirche handelt – auf jeden Fall braucht man:

1. den aktuellen Taufschein

2. den Personalausweis

3. das Firmungszeugnis

4. Anmeldebescheinigung zur standesamtlichen Hochzeit. Wenn die standesamtliche Hochzeit schon vollzogen ist, braucht man natürlich keine Anmeldebescheinigung, sondern die Hochzeitsurkunde.

Ausserdem: Wer sehr reisefreudig ist und die katholische Trauung in der anderen Gemeinde in Deutschland durchführen lassen will, als in der Heimatgemeinde, kann passieren, dass man die Erlaubnis des Gemeindepfarrers braucht.

Unterlagen für Ihre kirchliche Hochzeit. Foto: Mélissa Lenoir

So enden eigentlich die Papierformalitäten der katholischen Kirche, doch bei einer evangelischen Kirche braucht man noch mehr, was man sich schwer vorstellen kann, da die Kirche als eine sehr liberale gilt. Bei der evangelischen Kirche muss man alles einreichen, was auch bei der katholischen Kirche der Fall ist, aber das reicht nicht vollkommen aus. Dazu kommen auch die seltsamen Sachen, wie die Delegation und ein Dispens. Bevor man hektisch wird, muss man es im Voraus sagen, dass man die beiden Dokumente nur in speziellen Fällen braucht. Die Delegation wird ausgestellt, wenn man die Trauung mit dem eigenen Gemeindepfarrer in der anderen evangelischen Gemeinde durchführen will. Ein Dispens braucht man, wenn einer der Brautleute katholisch ist.

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Kommentare (2)

HM3010
23/06/2011

Hi,
ich konnte mich kaum auf den Artikel konzentrieren, weil ich die ganze Zeit auf dieses wunderschöne Foto schauen musste, wo der Bräutigam die Braut aus der Kirche trägt. Darf ich fragen, ob das ein “gestelltes” Foto ist oder ein “echtes” Brautpaar??
Danke!

Replay
Isabel
24/06/2011

Hallo HM3010,
danke für deinen Kommentar. Die Fotos sind bei einer echten Hochzeit entstanden, also nicht gestellt. Die Fotografin ist Mélissa Lenoir, eine Französin. Wir finden die Fotos auch echt wunderschön.
viele Grüsse aus der Redaktion,
Isabel

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