Brautkleid bleibt Brautkleid ... Eine Expertin verrät alles Rund ums Hochzeitskleid!

Conni (Constanze) Köpp lebt in Hamburg und ist schon seit einigen Jahren mit ihrem Unternehmen Verliebte Reden als Traurednerin aktiv. In diesen jahren durfte sie viele tolle Erfahrungen rund um das Thema Hochzeit sammeln, die Sie mit den Lesern von zankyou teilen möchte. Heute beantwortet Conni wichtige Fragen zum Brautkleid und erzählt uns einiges Wissenswertes zu dem ganz besonderen Kleidungsstück:

Foto: Conni Köpp privat

Liebe Bräute,

eines mal vorab: Jede Braut ist die schönste! Und man wird sie immer erkennen, selbst wenn die ganze Gästeschar in Weiß erschiene, denn: niemand überbietet dieses magische Strahlen einer Braut!

So werden auch Sie die schönste Braut sein! Nehmen Sie sich Zeit, mit Freundinnen in Kabinen ein Kleid nach dem anderen anzuprobieren, Sekt dabei trinken, und IHRES schließlich zu finden. Und auf keinen Fall sollten Sie sich Ihr Glücksgefühl madig machen. Freunde erkennen diesen Jackpot und werden Sie bestärken! Hören Sie allein auf Ihren Bauch! Fühlen Sie sich wie die Prinzessin, wie wir sie aus Märchenbüchern kennen! Lassen Sie sich weder hetzen, noch reinreden oder umstimmen. Und bitte kein schlechtes Gewissen gegenüber der Verkäuferin, die bereits müde wirkt und auch nach einem 10. Kleid vielleicht noch keinen Abschluss sieht – ein Teil ihres Jobs! Die Verkäuferin kennt ihr Metier und weiß genau, dass sie nicht jede glücklich machen kann, auch wenn sie das gern täte. Ihr Kauf soll zweifelsfrei sein! Keine Kompromisse, so wenig wie Sie die bei Ihrem Mann gemacht! Keine falsche Scham, den nächsten Laden aufzusuchen, wenn IHR Kleid in dem letzten noch nicht an der Stange hing!

Ihr Kleid wird auf Sie warten, denn Sie allein werden drauf stoßen! Daher die Devise: entspannt bleiben und vertrauen! Am Tage Ihrer Hochzeit sagen Sie JA – genau wie schon so oft vorab. Und ob Ihr Kleid Aufsehen erregt oder nicht, ob es bewertet und beurteilt wird – egal! Jeder der Gäste wird Sie beneiden um den großen Augenblick an diesem Tag. Wie Sie – geführt – durch Ihre Gäste auf dem Weg zu Ihrem Lieblingsmenschen sind! Und ob Sie in Weiß, Creme, Blau, Grün, kurz oder lang heiraten – Sie allein haben gefühlt, worin Sie sich am schönsten finden! Es ist IHR Tag! Kleiner Tipp am Rande: oft ist es sinnvoll, die Trauzeugen in beide Garderoben mit einzuweihen, um sicher zu gehen, dass Stoff und Muster auch schön harmonieren!

Foto: unsplash

„So viel Geld für einen einzigen Tag?“

Gerade, weil es sich dabei um nur jenen einen und einmaligen Tag handelt! Es ist doch so viel mehr, denn Inklusive sind die lange Vorfreude, die aufregende Suche und der Spaß mit Freundinnen in den Kabinen.

„Nach der Hochzeitsnacht ist ja alles wieder vorbei!“

Vielleicht fürs Kleid, doch nicht für Sie! Es geht doch jetzt erst richtig los! Sie werden sich Ihr Leben lang zurückerinnern, nehmen die Fotos der Feier immer wieder zur Hand, schauen den Film Ihrer Zeremonie an und erinnern sich an all die vielen Schmetterlinge im Bauch! Im Rückblick soll keine Reue aufkommen, mehr nach Geldbeutel denn nach Herzgefühl entschieden zu haben. Das Loch in der Kasse ist in der Regel nach 1-2 Jahren wieder gestopft! Jede Mühe und jeder Cent sollen alles wert gewesen sein!

„Wohin mit meinem Kleid nach der Feier?“

Manche versteigern ihr Kleid auf Verkaufsportalen, andere ziehen es an ihrem 1. Hochzeitstag noch einmal an und wiederum einige sind richtig kreativ:

  • Einfärben, kürzen und zum nächsten schönen Anlass tragen!
  • Zum Taufkleid für das erste Kind umnähen lassen!
  • Einen Betthimmel für das Babybettchen schneidern lassen!
  • Aus Stoff und Spitze sexy Lingerie oder schöne große Zierdekissen nähen!

Wissenswertes rund ums Brautkleid

Liebste Bräute, haben Sie noch Lust auf Wissenswertes? Dann machen wir doch eine kleine Reise – durch die Geschichte und Traditionen:

In Europa und der westlichen Welt stand Weiß für: Reinheit und sexuelle Unberührtheit. Bis weit ins 20. Jahrhundert traten Schwangere daher in Schwarz vor den Altar. Wer sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kein Hochzeitskleid leisten konnte, holte die „Sonntagsstaat“, das feinste, aus dem Schrank. Ab den 20er Jahren dominierte das weiße Brautkleid, doch heute, 100 Jahre später, hat jede Frau die freie Wahl. Auch ein Brautschleier stand einst für Jungfräulichkeit, umhüllte die Braut wie ein kostbares Geschenk – bis es vom Gatten am Altar gelüftet wurde! Nach einem Schleiertanz um Mitternacht – mit den ledigen Freundinnen – wechselte die Braut dann in den Status Ehefrau. Wer das größte Stück des Schleiers abreißen konnte, hatte Glück und würde angeblich die nächste Braut sein!

Kein Kleid ohne das schönste Schuhwerk!

Nach alter Tradition tauschten viele Frauen ihre Pfennigsammlung dafür ein. Noch heute gibt es Brautschuhversteigerungen. Der Clou: natürlich nennt der Bräutigam ein absolutes Höchstgebot, das niemand übertreffen wird!

Und kennen Sie die aus England überlieferte Tradition, etwas Altes (steht für das Leben der Braut vor der Ehe), etwas Neues (steht für das beginnende Eheleben), etwas Geliehenes (steht für Freundschaft), etwas Blaues (steht für Treue) in die Robe zu integrieren? Oder einen Glückscent in den Schuh zu legen? Oder Wünsche unter die Sohle zu schreiben – und welcher nicht abgetanzt wurde, ist der, der sich erfüllen wird?

Foto: Conni Köpp privat

Zuguterletzt ein kleiner Zungenbrecher, erinnern Sie sich noch? Brautkleid bleibt Brautkleid und Blaukraut bleibt Blaukraut.

Nun aber viel Vorfreude und Aufregung – aber bitte keinen Stress! Stress soll bloß nicht in Verbindung stehen mit einem wundervollen Traumtag rund um die Liebe.

Kontaktieren Sie die Dienstleister, die in diesem Artikel erwähnt wurden!

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