Zurück zur Natürlichkeit – So können Sie sich auf ein entspanntes Hochzeitsshooting freuen

Viele Brautpaare wünschen sich heutzutage individuelle, sehr persönlich gestaltete Hochzeiten, die natürlich und ungestellt sind. Wir haben darüber mit der Expertin Sabrina Baranek von Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie gesprochen, die uns spannende Einblicke in ihre Arbeit und den absoluten Hochzeitstrend 2017, Natürlichkeit, gegeben hat:

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Wo nimmt Ihre Liebe zur Fotografie Ihren Ursprung? Wann begannen Sie, professionell als Fotografin zu arbeiten?

Sabrina Baranek: Die Begeisterung für die Fotografie packte mich schon in sehr jungen Jahren, als meine Eltern mir ihre analoge Kamera liehen, die ich übrigens bis heute nicht zurückgegeben habe. Jeden freien Nachmittag spazierte ich mit der Kamera durch die Straßen und begann zunächst Orte, Dinge und Pflanzen zu fotografieren. Sehr schnell kamen auch Menschen vor die Linse und ich merkte, dass mich das Fotografieren von Menschen am meisten begeistert. Dass ich mein Hobby später zum Beruf gemacht habe, war pures Bauchgefühl. Mir war klar, dass mich nicht nur das reine Festhalten von Motiven, Menschen und Augenblicken interessiert, sondern auch die Technik und die Entstehung eines Fotos.

Wie gestalteten sich daraufhin Ihre ersten Schritte in der Foto- und Hochzeitsbranche?

Sabrina Baranek: Zunächst arbeitete ich als Studio-, Event- und Hochzeitsfotografin in einer Agentur. Ich machte mich aber ziemlich schnell selbstständig, denn ich kann und will so arbeiten, wie ich es fühle und den Moment erlebe. Natürlich passt man sich dem Brautpaar an, aber man hat immer noch seinen eigenen Stil, der sich stetig weiter entwickelt.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? Was definiert Ihre Arbeit als Hochzeitsfotografin?

Sabrina Baranek: Ich liebe lebendige und ehrliche Fotos, die ganz natürlich und authentisch sind. Hochzeiten fotografiere ich gerne als Reportage aus dem Hintergrund. Ich beobachte Momente und Emotionen und fange diese künstlerisch ein. Gerade bei Hochzeiten hat man viele schöne und emotionale Momente, deswegen liebe ich auch diese Art von Fotos. Es gibt so viel Ehrliches und natürliche Freude einzufangen und diese Emotionen reißen mich jedes Mal mit und das ist wundervoll. Außerdem mag ich helle Farben, Licht, Pastelltöne und gedeckte Farben, all dies lasse ich auch, wenn möglich und passend, bei meiner Nachbearbeitung einfließen.

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Sie halten die Liebe in Bildern fest, was ist dabei die größte Herausforderung?

Sabrina Baranek: Jedes Paar definiert Liebe anders und zeigt sich gegenseitige Zuneigung auf seine ganz eigene Art. Das herauszufinden und festzuhalten ist die erste Hürde. Und am Ende muss das Paar sagen können: Ja, das sind genau wir!

Wodurch lassen Sie sich in Ihrem Arbeitsalltag inspirieren?

Sabrina Baranek: Ich versuche immer, meinem Stil treu zu bleiben und lasse mich vom Moment, der Stimmung, der Location und dem Brautpaar selbst inspirieren. Ich schaue natürlich auch, was andere Hochzeitsfotografen machen und was momentan im Trend ist. Hochzeitsmagazine, Blogs oder Webseiten wie Zankyou geben oft einen guten Überblick darüber, was angesagt ist und was sich Kunden wünschen.

Worauf sollten Brautpaare bei der Suche nach dem passenden Hochzeitsfotografen besonders achten?

Sabrina Baranek: Das Brautpaar sollte sich die Fotos und den Stil des Fotografen genau ansehen. Denn dies wird genau das sein, was sie am Ende erhalten werden. Wichtig ist auch, dass sich der Fotograf nicht verbiegt, aber trotzdem ein Stück weit auf das Paar einlässt. Und dann sollte natürlich auch eine gewisse Sympathie und Empathie vorhanden sein.

Eine Liebe Lang HochzeitsfotografieEine Liebe Lang Hochzeitsfotografie
Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Wenn Sie sich selbst auf die Suche nach einem Hochzeitsfotografen machen würden: welche Fragen würden Sie ihm stellen, um zu sehen, ob sie einen Volltreffer gelandet haben oder nicht?

Sabrina Baranek: Ich würde auf jeden Fall herausfinden, ob es eine Herzenssache für den Fotografen ist oder nur ein reiner Beruf. Ich würde mir sein Portfolio ansehen und schauen, ob er flexibel ist und sich an das Brautpaar anpassen kann. Für mich wäre es wichtig zu fragen, wie der Fotograf zu Beruf gekommen ist und wie viel Erfahrung er mitbringt. Was fasziniert die Person an der Hochzeitsfotografie? Wie würde er/sie den eigenen Stil beschreiben? Und ganz wichtig: Wie sieht das Paket aus, das nach der Hochzeit geliefert wird?

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie
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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

 

Wie bereiten Sie sich auf ein Brautpaar-Shooting vor?

Sabrina Baranek: Ich versuche, möglichst viel über das Brautpaar zu erfahren: Was stellen sie sich vor? Welche Fotos wünschen sie sich? Wie gehen die beiden miteinander um? Wie gestaltet sich ihre individuelle Dynamik als Paar? Und dann natürlich grundlegende Dinge, wie: Akku der Kamera laden, Speicherkarten zurechtlegen und niemals hungrig zur Hochzeit gehen!

Viele Hochzeiten in diesem Jahr werden im natürlichen Stil verwirklicht. Wie würden Sie diesen Stil bewerten?

Sabrina Baranek: Ich finde diesen Trend ganz toll, denn ich bin kein großer Freund von stark inszenierten Bildern, die im Endeffekt total aufgesetzt wirken. Jedes Brautpaar hat seine individuelle Geschichte und Dynamik und das sollte sich auch in den Bildern widerspiegeln. Die Natürlichkeit in Fotoreportagen führt einfach dazu, dass sich das Paar nicht unnötig verstellt und somit nach der Hochzeit in den Bildern auch wiedererkennt.

Haben Sie spezielle Tipps für Brautpaare, die sich natürliche Hochzeitsfotos wünschen?

Sabrina Baranek: Ich denke, man sollte sich bewusst machen, was man möchte. Wenn sich ein Paar eine natürliche Hochzeitsreportage wünscht, dann sollte auch alles dementsprechend gestaltet werden, auch die Planung sollte entspannt und ruhig ablaufen. Paare sollten sich von Zwängen und Wünschen anderer freimachen und ihrem eigenen Instinkt folgen. Oftmals hilft es auch, den Eltern oder Großeltern im Voraus zu sagen, dass man sich eine bestimmte Art von Bildern nicht wünscht, denn die Vorstellungen gehen da oft auseinander. Viele ältere Menschen verstehen eben nur die klassische Bildsprache, wenn etwa die gesamte Hochzeitsgesellschaft gestellt vor der Kamera steht und in die Linse grinst.

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit zufriedenen Brautpaaren, worauf kam es an, was machte die Paare glücklich?

Sabrina Baranek: Ich finde eine gute Verbindung zum Brautpaar sehr wichtig, denn oft bin ich den ganzen Tag dabei. Auch wenn ich aus dem Hintergrund agiere, bin ich doch Teil der Gesellschaft und versuche mich auch zu integrieren. Sympathie sollte auf jeden Fall vorhanden sein, genauso wie Vertrauen. Oft bin ich nicht nur die Hochzeitsfotografin, sondern auch Assistentin der Braut. Das geht ganz automatisch und zeigt einfach, wie wichtig eine gute Beziehung zwischen Fotograf und Kunden ist. Ich helfe bei allen Dingen, die anfallen: vom Schminken bis hin zum Empfang an der Haustür. Oft sagen mir die Bräute auch, dass ich so eine beruhigende Art habe und danken mir dafür. Es ist wunderschön, nicht nur als Dienstleister gesehen zu werden, sondern einfach auch als Mensch, der sich mit dem Paar freut, die schönen Momente teilt und Freudentränen vergießt. Und genau das bleibt den Paaren dann auch in Erinnerung, und kommt beim Ansehen der Fotos mit ins Unterbewusstsein. Wenn das Paar sich auf den Fotografen verlassen kann, dann ist es automatisch lockerer und kann den Tag entspannter genießen.

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie
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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Wie sieht für Sie die perfekte Location & Hochzeitszeremonie aus?

Sabrina Baranek: Ich glaube, die Zeremonie und die perfekte Hochzeitslocation richtet sich immer nach dem Brautpaar. Manche Paare mögen eher minimalistische Hochzeiten mit wenig Deko und einem klaren Design. Andere wünschen sich eine Märchenhochzeit und dementsprechend bietet sich als Location ein Schloss an, sowie eher üppiger Blumenschmuck und Deko. Ich denke, dass jeder auf sein Herz hören sollte. Jedoch gibt es schon ein paar Dinge, die man bei Zeremonie und Location beachten kann. Es ist beispielsweise immer schön, wenn es ein Farbkonzept gibt, das sich durch die Hochzeit zieht. Man sollte sich aber für maximal drei Farben entscheiden, oder ähnliche Farbtöne, welche sich dann im Blumenschmuck, der Dekoration oder auch in der Kleidung wiederfinden. Dies wirkt besonders auf den Fotos sehr harmonisch und ästhetisch. Bei der Location sollte man darauf achten, dass keine unnötige Dekoration im Raum liegt, Kabel und Technik versteckt werden und alles ordentlich aussieht. Solche Dinge können störend wirken und sehen unschön auf den Fotos aus. Ich persönlich mag die Natur, deshalb würde ich persönlich eine Hochzeit unter freiem Himmel feiern. Aber egal, ob in der Natur oder in der Stadt, es bieten sich an jedem Ort wundervolle Motive für einzigartige Hochzeitsbilder.

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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie
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Foto: Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie

Brautpaare, die auf ihr Herz und ihren persönlichen Geschmack hören, können sicher sein, dass ihre Hochzeit ein wundervolles Fest wird, das ihre Hochzeitsgäste mit natürlichem Flair begeistern wird. Wir bedanken uns sehr bei Sabrina Baranek von Eine Liebe Lang Hochzeitsfotografie für das inspirierende Gespräch und die Tipps!

Kontaktieren Sie die Dienstleister, die in diesem Artikel erwähnt wurden!

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