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Tipps für eine Hochzeitsansprache

Tipps für eine gelungene Hochzeitsansprache. Foto: Fran attitudefotografia.com

Die Ansprachen auf einer Hochzeit – mit Spannung erwartet von den Zuhörern, doch gefürchtet von denen, die sie halten müssen. Es ist Zeit für Gefühle, etwas zu lachen und für ein paar Tränchen. Hier also einige Tipps zu dieser wichtigen Hochzeitstradition: Wie man die Rede überlebt, ohne den eigenen oder den Ruf des Brautpaars zu schädigen!

Es kommt auf die Tradition an. In manchen Ländern gibt es gar keine Reden, während es in anderen ganz klar gegen die Konventionen verstößt, wenn niemand etwas zu sagen hat (und wenn es auch nur ein Kompliment für die hübsche Braut ist). Traditionell halten der Vater der Braut, der Bräutigam und der Trauzeuge ihre Ansprachen nach dem Essen, doch heutzutage wird dieser schweißtreibende Punkt auch gerne schon vorher abgehakt, und Reden halten ist nicht mehr nur Männersache.

Was vor der Rede zu beachten ist:

* Bereiten Sie sich rechtzeitig vor.

* Reden Sie nicht länger als 4 Minuten.

* Die Rede wird im Stehen gehalten, also üben Sie auch im Stehen.

* Vergessen Sie nicht, alle wichtigen Personen zu erwähnen – fragen Sie lieber noch jemanden, ob Sie jemand vergessen haben (Eltern, Geschwister, nicht anwesende Familienmitglieder, Brautjungfern, weit hergereiste Gäste, Helfer).

* Machen Sie ein paar Scherze, aber denken Sie dran, dass es eine Familienfeier ist.

* Versuchen Sie bloß nicht, sich Mut anzutrinken!

Für den Brautvater:

* Danken Sie den Gästen für ihr Kommen und heißen Sie den Bräutigam und seine Eltern in der Familie willkommen.

* Sagen Sie, wie schön die Braut ist und erzählen Sie Anekdoten aus ihrer Kindheit (bitte nur nette Dinge!).

* Geben Sie dem Brautpaar ein paar Ratschläge fürs Eheleben (aber gestalten Sie es unterhaltsam und positiv!).

* Danken Sie allen, die an der Hochzeit beteiligt waren und nennen Sie die, die bei der Planung geholfen und moralischen Beistand geleistet haben.

* Sprechen Sie schließlich einen Toast auf das Brautpaar aus.

Vom Vater des Bräutigams verlangt die Tradition keine Rede, aber heutzutage geht es auch auf Hochzeiten lockerer zu. Flexibilität ist angesagt! Sprechen Sie sich also mit den anderen Elternteilen ab, oft reden beide Väter oder auch die Mütter.

Für den Bräutigam:

* Bedanken Sie sich bei Ihrer frisch angetrauten Ehefrau und ihren Eltern für die Aufnahme in die Familie.

* Danken Sie Ihrer eigenen Familie und Ihren Freunden für die Unterstützung.

* Erzählen Sie den Gästen, wie Sie sich kennengelernt haben und noch ein paar Anekdoten aus Ihrer Beziehung.

* Danken Sie allen, die bei der Vorbereitung geholfen haben und nennen Sie  Personen mit einer besonderen Rolle.

* Stoßen Sie auf Ihre Frau und Ihr gemeinsames Leben an.

Für den Trauzeugen:

* Danken Sie dem Bräutigam dafür, dass er Sie auserwählt hat.

* Machen Sie ein paar Späße über den Bräutigam, aber Vorsicht! Die Familie und die Freunde haben vielleicht einen ganz unterschiedlichen Humor. (Hier erhalten Sie als Trauzeuge Hilfe.)

* Stoßen Sie auf das Brautpaar an.

Doch wie gesagt, Reden halten ist nicht nur Männersache. Deswegen folgen demnächst Tipps für die Ansprachen der Braut und der Trauzeugin oder der Brautjungern.

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