Strumpfbänder für die Hochzeit – die Tradition lebt

Strumpfbänder für die Hochzeit – die Tradition lebt

Wer "ja" sagt, muss auch Strumpfband tragen. Ein Accessoire, was auf keiner Hochzeit fehlen darf. Denn was der Brautstrauß für die weiblichen Hochzeitsgäste ist, das ist das Strumpfband für die Männer.

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speichernFoto: Kirill Brusilovsky von unvergessliche-augenblicke.com
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Wer “ja” sagt, muss auch Strumpfband tragen. Ein Accessoire, was auf keiner Hochzeit fehlen darf. Denn was der Brautstrauß für die weiblichen Hochzeitsgäste ist, das ist das Strumpfband für die Männer. Dabei hat das Strumpfband für die Hochzeit mehr eine traditionelle Eigenschaft, als tatsächlichen Nutzen.

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Trugen früher Männer und Frauen Strumpfbänder um die Beine, um ein herunterrutschen der Strümpfe zu verhindern, kamen im 19. Jahrhundert die langen Strümpfe für Männer aus der Mode, blieben aber der weiblichen Garderobe erhalten. Mit Erfindung der halterlosen Strümpfe verlor das Strumpfband gänzlich seinen funktionellen Zweck und wurde überflüssig. Bei Hochzeiten ist es jedoch immer noch Brauch, dass die Braut unter dem Kleid versteckt am Oberschenkel ein Strumpfband trägt. Ob sie es dabei am linken oder rechten Bein trägt, bleibt ganz der Braut überlassen. Oftmals ist das Strumpfband auch blau. Wobei das blaue Band für Treue, Reinheit und Beständigkeit steht, sowie dem Paar Glück bringen soll.

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In den letzten Jahrzehnten haben sich nun eine Menge von Bräuchen rund um das Strumpfband bei der Hochzeit entwickelt. Ursprünglich aus den USA, hat die Strumpfbandwelle bereits auch Deutschland erreicht und gehört mittlerweile zu den festen Ritualen bei einer Hochzeit. Der bekannteste Hochzeits-Brauch dabei ist das Strumpfband zu versteigern. Ein anderer Brauch ist es aber auch, das Strumpfband einfach in die Menge der Junggesellen zu werfen. So wie man es auch beim Brauch mit dem Brautstrauß für die geladenen und noch unverheirateten Frauen kennt.

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Ein weiterer Brauch ist das Strumpfband zu tragen, dass die Brautmutter damals bei ihrer eigenen Hochzeit getragen hat. Wenn man jedoch selber diesen Brauch bei der Hochzeit der eigenen Kinder fortführen möchte, dann kann man das Strumpfband bei der eigenen Hochzeit natürlich weder versteigern, noch werfen. Altmodische Traditionen müssen also keinesfalls hausbacken sein. Denn das Strumpfband belebt eine jede Hochzeitsfeier ganz individuell.

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