Royale Hochzeit in Großbritannien – was war typisch britisch und was nicht?

Die Hochzeit ist weltweit ein Höhepunkt in jeder Familie. Wie dieses Ritual gefeiert wird, ist jedoch von Land zu Land unterschiedlich. In diesem Jahr hat die ganze Welt auf eine Hochzeit in Großbritannien geschaut: Die königliche Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton.In mancher Hinsicht war diese Hochzeit wirklich typisch britisch, in anderer Hinsicht jedoch überhaupt gar nicht. Wir haben einmal recherchiert und die wichtigsten Aspekte einer typisch britischen Hochzeit mit der royalen Hochzeit verglichen.

Foto: www.polyvore.com
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Die Verlobung

Die Verlobung hat einen hohen Stellenwert in der britischen Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei  der Verlobungsring. Dieser kann einen besonderen Einfluss auf die Entscheidung der Frau haben, denn es ist häufig von dem Ring abhängig ob dieangehende Braut einwilligt oder doch eher ablehnt. Somit muss der britische Bräutigam tief in die Tasche greifen um seine Angebetete zu überzeugen. Für die, die es sich leisten können ist ein Brilliant ein absolutes Muss! Auch muss der angehende Bräutigam für die Frage der Fragen den perfekten Moment abpassen und dafür sorgen, dass einebesonders romantische Atmosphäre ebenfalls gegeben ist. Prinz William erfüllte all diese Aspekte vorbildlich und natürlich typisch britisch. Damals hielt der Prinz unter der Sonne Kenias um die Hand seiner zukünftigen Frau an und steckte ihr das Schmuckstück an den Finger, das einst seine Mutter Diana zur Verlobung bekam: Ein ovaler, dunkelblauer Saphir, 18 Karat schwer, mit 14 kleineren Diamanten. Kaufpreis damals: Ca. 30 000 Pfund.

Die Ernennung von Bridesmaid und Best Man

Traditionell ernennt das britische Brautpaar eine Bridesmaid und einen Best Man, welche sich intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigen sollen. Generell kümmert sich das Paar hauptsächlich um die Organisation der Hochzeit. Im Fall der königlichen Hochzeit wurden Pippa Middleton (die Schwester von Kate) und Prinz William (der Bruder von William) als Bridesmaid und Best Man ernannt. Da die Hochzeit von William und Kate gigantisch werden sollte und die Hochzeit als das Society Ereignis des Jahres galt (unter Anderem mit 1900 geladenen Gäste und zwei Milliarden Zuschauern am Fernseher) wurde die Organisation von professionellen Unternehmen und Agenturen übernommen. Diese Organisationsherausforderung konnte natürlich nicht von dem Brautpaar, derBridesmaid und oder dem Best Man übernommen werden. Die Letzteren kümmerten sich jedoch um die Organisation eines anderen typisch britischen Hochzeitsrituals; der HenNight und der Stag Party.

Hen Night und Stag Party

 Foto: www.visitbritain.de
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Die Briten sind bekannt für ihre Hen Nights (Frauen) und Stag Partys (Männer), den legendären Trinkgelagen, bei denen zum Beispiel die Damen in einem kurzen pinken Kleid mit glitzerndem Zauberstab und Engelsflügeln durch die Stadt laufen oder die Männer lustige T-Shirts mit der Aufschrift „Game Over“ tragen. Beide Parteien lassen es an diesem Tag so richtig krachen. Diesen kulturellen Gepflogenheiten haben sich William und Kate jedoch entgegengesetzt. Kate feierte ihre letzten Wochen als Single mit ihren engsten Freunden – nicht unter den Augen der Öffentlichkeit in der Stadt, sondern privat bei ihrer besten Freundin zu Hause. Ähnlich tat es William, trotz der Erwartungenaller, dass Harry ein feucht fröhliches Event mit Cocktails, Striptease Damen und Co. organisiert, wurde wohl in Voraussicht auf die Rufschädigung des Königshauses auf ein solches Event verzichtet und es wurde ebenfalls im kleinen privaten Kreis gefeiert.

So zeigt sich, dass die britischen Royals in Hinblick auf die Verlobung ganz klassisch britisch gefeiert haben. Die beliebtesten, volksnahen kulturellen Gepflogenheiten wie die HenNight und Stag Party  wurden jedoch aus Imagegründen eher umgangen. Wer dieses Phänomen näher verstehen will, sollte sich vielleicht selbst einmal auf königlichen Spuren durch London begeben, um zu verstehen, welche Orte die Eleganz der britischen Königsfamilie wiederspiegeln und warum ihnen ihr Ruf so wichtig ist. In der britischen Kultur gilt für Adlige im Prinzip das Gleiche wie in anderen Kulturen auch; als Mensch in der Öffentlichkeit sollte man auf so manche kulturelle Gepflogenheit eben verzichten – zu seinem eigenen Wohl.

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