Kinderplanung nach der Hochzeit: Das sollten Sie steuerlich & legal beachten!

Kinderplanung nach der Hochzeit: Das sollten Sie steuerlich & legal beachten!

Sie wünschen sich nach der Hochzeit ein Kind? Die Familienplanung liegt Ihnen sehr am Herzen? Dann sollten Sie sich jetzt auch über die rechtlichen und legalen Bestimmungen zur Kinderplanung nach der Heirat informieren!

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Viele Brautpaare träumen bei der Hochzeitsplanung auch schon von der Zeit nach der Hochzeit – dem Ehe- und Familienleben. Denn auch die Kinderplanung ist ein wichtiges Thema für viele Brautpaare, die sich dazu entschlossen haben, den Bund fürs Leben einzugehen. Wenn Sie sich im Anschluss an die Hochzeit auch Ihren lang gehegten Kinderwunsch erfüllen möchten, können Sie sich direkt hier über die steuerlichen und legalen Voraussetzungen und Regelungen informieren. Die Rechtsexperten von Smartlaw haben uns zu den wichtigsten Rechtsfragen aufgeklärt, die bei einer Heirat aufkommen:

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Foto: Anna & Alfred Fotografie

Formalitäten bei der Hochzeit, Teil 4: Die Kinderplanung

Die wertvollen Tipps zu rechtlichen, formalen und steuerlichen Änderungen nach der Eheschliessung präsentieren wir Ihnen in einer fünfteiligen Reihe zu den Formalitäten bei der Hochzeit. Der Rechts- und Fachanwalt für Familienrecht Carsten Kleffmann wird Ihnen im Folgenden Einblicke in das Thema Kinderplanung geben.

Die Kinderplanung nach der Hochzeit: Was gilt es zu beachten?

Wenn nach der Heirat ein Kind geboren wird, sind beide Ehegatten gleichermaßen sorgeberechtigt. Wird das Kind allerdings vor der Heirat geboren, muss zunächst einmal die Vaterschaft anerkannt werden. Für die Eltern entsteht mit der Geburt des Kindes auch eine Unterhaltspflicht. Wenn die Ehegatten in einem gemeinsamen Haushalt leben, wird diese Unterhaltspflicht durch den Naturalunterhalt im Sinne von Kost & Logis erfüllt.

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Foto: Die 7. Wolke

Im Falle einer Trennung ändert sich das. Sobald die Ehegatten nicht mehr in einem gemeinsamen Haushalt leben, wird derjenige Ehegatte barunterhaltspflichtig, der nicht gemeinsam mit dem Kind lebt und dieses nicht täglich betreut. Diese Pflicht kann bis zur fortlaufenden Berufsqualifikation (Ausbildung, Masterstudium) geschuldet sein. Sobald das Kind volljährig ist und nicht mehr bei einem der beiden Ehepartner lebt, sind beide Elternteile bis zum Ende der ersten Berufsausbildung barunterhaltspflichtig.

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Foto: Fotopinsel

Wechsel in eine andere Steuerklasse

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Wenn ein Kind nach der Heirat geplant ist, empfiehlt es sich, dass der Ehegatte, der das Kind betreuen wird, langfristig in eine günstige Steuerklasse wechselt. Dieser Wechsel muss vor der Geburt des Kindes erfolgen! Das ist die beste Lösung, da zur Berechnung des Elterngeldes das Nettoeinkommen die maßgebliche Größe ist.

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Foto: Andrej Pavlov

Wie Sie sehen, gibt es auch im Hinblick auf die Kinderplanung einiges zu beachten, wenn Paare vor den Traualtar treten. Weitere wichtige Themen werden von Carsten Kleffmann in den vier anderen Teilen dieser Reihe behandelt: Teil 1: Ehevertrag, Teil 2: Steuern, Teil 3: Eigenheim, Teil 5: Internationale Hochzeit, Teil 6: Lebenspartnerschaftsvertrag.

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