Hochzeitsredner mit Herzblut – Andreas Schaufler gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag

Hochzeitsredner mit Herzblut – Andreas Schaufler gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag

Im Interview mit Trau- & Hochzeitsredner Andreas Schaufler dürfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Arbeitsalltags eines wahren emotionalen Wortkünstlers werfen!

Hochzeitsredner mit Herzblut – Andreas Schaufler gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag
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Wie gelingt es, die Gäste bei der Hochzeit mit einer emotionalen Rede zu überzeugen? Haben Hochzeitsredner ihren eigenen Stil? Und wie finden Brautpaare einen Experten, der perfekt zu Ihnen passt? Wir haben mit Andreas Schaufler über seine Erfahrungen mit Hochzeiten in den letzten Jahren gesprochen:

Wann und warum hast du begonnen, als Hochzeitsredner zu arbeiten? Erzähle uns etwas über deine Anfänge in der Hochzeitswelt.

Andreas Schaufler: Nach meinem Marketingstudium kam ich schnell mit der Veranstaltungsplanung in Kontakt. Da ging es darum, Vorträge zu halten und Veröffentlichungen zu schreiben. Freunde fragten mich damals: „Du planst so viele Veranstaltungen, magst du uns nicht mal bei der Hochzeit helfen?“ Das fand ich dann ganz spannend, hab’ meinen Hochzeitsplaner gemacht mit IHK-Abschluss und hatte im ersten Jahr gleich ein paar Freie Trauungen. Da wusste ich sofort, das ist genau mein Ding: Du kannst reden, du kannst schreiben und du kannst deine Kreativität einfließen lassen. Ich war bei zwei Kollegen in Würzburg und Köln sowie mehrmals an der Sprecherakademie in Wien. Seit 2014 traue ich Paare mit großer Begeisterung und seit 2019 auch hauptberuflich.

speichernDer Trau- und Hochzeitsredner Andreas Schaufler bei einer Trauung.Mehr über Andreas Schaufler erfahren
Foto: Alexandra Maria Merz

Wie würdest du deine Arbeit als Hochzeitsredner in eigenen Worten beschreiben?

Andreas Schaufler: Ich begleite Paare sehr intensiv auf dem Weg zu ihrer Trauung. Wir stehen in der ganzen Planungszeit sehr eng in Kontakt und tauschen uns aus. Sie bekommen von mir viel Input, haben aber immer die Gewissheit, dass ihre Wünsche im Mittelpunkt stehen.

speichernDie bestuhlte und dekorierte Traulocation.Mehr über Andreas Schaufler erfahren
Es kommt auf die Worte und die Inszenierung an. Foto: Andreas Schaufler

Verfolgst du einen bestimmten Stil?

Andreas Schaufler: Ich denke, dass ich meinen eigenen Stil gefunden habe. Ehrliche, authentische Trauungen kann man nur halten, wenn man sich selbst treu bleibt und seinen eigenen Stil entwickelt. Mir ist einfach wichtig, dass ich möglichst viel Persönlichkeit des Brautpaares in die ganze Trauung einfließen lasse.

Welchen Service bietest du an? Welches sind die einzelnen Arbeitsschritte?

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Andreas Schaufler: Grundsätzlich biete ich zwei Traugespräche an. Das ist entspannter für alle Beteiligten und so können wir gründlich über alle relevanten Punkte sprechen. Es ist mir wichtig, dass das Brautpaar erkennt und weiß, worauf beziehungsweise auf wen sie sich einlassen. Die Trauung sollte mehr wert sein, als es jemandes Freizeitgestaltung zulässt. Im ersten Gespräch – dieses ist völlig unverbindlich, aber ein richtiges Traugespräch – beschäftigen wir uns ganz intensiv mit der Geschichte des Brautpaares und werden auch schon organisatorische Dinge ansprechen können. Das gibt Sicherheit und die Gewissheit, wie sorgfältig und behutsam ich mich um die freie Trauung kümmere. Mein „Leitfaden Freie Trauung“, den alle Brautpaare von mir bekommen, enthält umfangreiche Informationen und Beispiele für eine freie Trauung (eine Checkliste für den Ablauf der Zeremonie, Trausprüche, Musikvorschläge, Lesungsvarianten, Rituale & Kreativbeiträge und vieles mehr). Im zweiten Gespräch sprechen wir über den Trauspruch, die Wünsche an die Zukunft, und stimmen gemeinsam den Ablauf der freien Trauung final ab. Wünsche und Vorstellungen des Paares werden aktiv und kreativ umgesetzt.

speichernDer Trau- und Hochzeitsredner Andreas Schaufler bei einer Trauung.Mehr über Andreas Schaufler erfahren
Offen, sympathisch und kreativ: Andreas Schaufler ist Trau- und Hochzeitsredner mit Herz und Seele. Foto: Frau Herz, Alexandra Richter

Warum sollte man dich als Trauredner buchen? Was unterscheidet dich vom Rest?

Andreas Schaufler: Über 300 Brautpaare durfte ich mit einer ganz persönlichen Rede, meiner unverwechselbaren Stimme, meiner Leidenschaft zum Beruf und meinem exklusiven Service begleiten. Ein Erfahrungsschatz, von dem auch andere Brautpaare profitieren können. An einer Hochzeit muss man sich auf einen Trauredner verlassen können. Ein Trauredner, der spürbar die Wünsche des Brautpaares von Anfang an in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig wünschen sich die Paare aber auch einen Hochzeitsredner, der sich mit freien und – wenn erwünscht – auch traditionellen Elementen auskennt, und mit dem man sofort die Vorstellungen und Wünsche praktisch, kreativ und individuell umsetzen kann.

Was sind die aktuellen Trends? Was wird gerade am meisten angefragt?

Andreas Schaufler: Ich nehme eine verstärkte Nachfrage von Winterhochzeiten wahr. Bei 35 bis 40 Grad in der Sonne zu sitzen, scheint wohl irgendwie aus der Mode zu kommen.

Was ist für dich die größte Herausforderung als Hochzeitsredner?

Andreas Schaufler: Dem Brautpaar die perfekte Trauung abzuliefern. Das Brautpaar, aber auch die Gäste, mit meiner Rede in den Bann zu ziehen.

Arbeitest du in einem Team? Wenn nein: warum nicht? Wenn ja: wie sieht es aus?

Andreas Schaufler: Nein – viele Brautpaare kommen auf Empfehlung. Sie wollen mich und nicht jemanden aus einem Team. So bin ich auch freier, kann besser agieren und mich auf die Wünsche der Brautpaare einstellen. 

speichernBlick auf die Hände eine Trauredners mitten bei der Rede vor dem Brautpaar.Mehr über Andreas Schaufler erfahren
Bei der Hochzeitsrede auf die persönliche Geschichte des Brautpaares eingehen. Foto: Andreas Schaufler

Gibt es einen besonderen Moment, der deine Arbeit als Trauredner geprägt hat?

Andreas Schaufler: Es gab viele schöne, emotionale und auch sehr lustige MomenteEin Moment, der mich sehr berührt hat, war, als mir nach der Trauung die Schwester des Bräutigams einen Rosmarinzweig ans Revers steckte. Die Familie des Bräutigams kam aus Kroatien. Dort ist es Brauch, das alle Hochzeitsgäste einen Rosmarinzweig tragen. Es symbolisiert: Wir gehören zusammen.

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