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Heiraten in den Bergen: tolle Tipps für Eure Berghochzeit!

Ihr wollt Euch vor einer atemberaubenden Bergkulisse und umgeben von frischer Luft das Ja-Wort geben? Dann ist eine Berghochzeit genau das Richtige für Euch!

Heiraten in den Bergen: tolle Tipps für Eure Berghochzeit!
Credits: Marc Gilsdorf Alpenwedding I Weddingstyled Team
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Schnürt die Wanderschuhe, wir heiraten in den Bergen! Beeindruckende Felsformationen, blühende Wiesen, rauschende Gebirgsbäche, Wasserfälle, ein kühler Bergsee und Wald, soweit das Auge reicht – eine Hochzeit in den Alpen ist nicht nur etwas für echte Bergfexe und bietet unglaubliche Motive für die Hochzeitsfotos. Die Hochzeitsplanerin Uschi Glas gibt Euch in ihrem Guest Blog viele tolle Tipps für die Umsetzung Eurer Berghochzeit!

Ich liebe und kenne die Berge von Klein auf in allen wunderbaren Facetten. Mein Vater war bei der Bergwacht und von den Ammergauer Alpen über das Wetterstein bis nach Südtirol bin ich seit meiner Kindheit in den Bergen unterwegsheute als Hochzeitsplanerin. Daher weiß ich, der große Tag muss gut geplant und vorbereitet werden, damit es auch der schönste im Leben wird. Für eine Hochzeit in den Bergen gilt es einiges zu beachten.

    1. Zu welcher Zeit in den Bergen heiraten?
    2. Der Stil der Location: Hütte, Hotel oder Chalet?
    3. Die Anfahrt: auf in die Berge!
    4. Gute Vorbereitung: das A und O!

1. Zu welcher Zeit in den Bergen heiraten? Frühling, Sommer, Herbst oder Winter?

Als Faustregel gilt, es gibt keine Regel. Die Berge sind unberechenbar. Im März und April, wenn im Tal schon die Frühlingshochzeiten geplant werden, ist eine Winterhochzeit hoch da oben nicht unwahrscheinlich. Wenn Ihr selbst nicht bergerfahren seid, sprecht auf jeden Fall mit Leuten, die sich vor Ort auskennen, um die richtige Zeit für Eure Hochzeit zu finden. Doch nicht nur die Jahreszeiten sind mit denen im Tal kaum vergleichbar, auch auf einen schnellen Wetterwechsel sollte man in den Bergen immer vorbereitet sein. Wer sich auf den ein oder anderen Schauer oder in den Frühlings- und Herbstmonaten auch auf eine „weiße Überraschung“ mit einem „Plan B“ vorbereitet, ist gut beraten. Bedenkt auch, dass einige Bergbahnen im Frühling und Herbst ihre Revisionszeiten haben und damit einige Locations ausfallen, weil sie dann ebenfalls schließen oder nicht mehr erreichbar sind.

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Credits: Marc Gilsdorf Alpenwedding I Weddingstyled Team

2. Der Stil der Location: Hütte, Hotel oder Chalet?

Wenn der Zeitpunkt der Hochzeit geklärt ist, ist eine wichtige Frage der Stil. Bodenständig, elegant, mondän, gechilllt… Schaut Euch dazu auch Eure Gästeliste genau an: Finden alle in der Location gut Platz – auch bei schlechtem Wetter – und gibt es ältere Gäste oder Gäste mit Handicap, auf die bei der Anreise besonders Rücksicht genommen werden sollte? Eine rustikale Hüttenhochzeit mit Übernachtung im Matratzenlager auf der Alm ist ein tolles Erlebnis, aber gerade in Zeiten von Covid-19 wird es einige Gäste geben, die sich dafür – oder auch für das teilen von Toilette und Badezimmer – nicht begeistern lassen. Vielleicht doch eher ein Chaletdorf – oder das luxuriöse Berghotel? Letztlich muss es zu Euch und Euren Gästen passen und natürlich ins Budget. Schaut auch über die Grenze, nicht nur die bayerischen Alpen, auch Tirol, die Schweiz oder Südtirol haben einiges zu bieten. Und die EU hat auch bei standesamtlichen Trauungen im Ausland einige Erleichterungen mit sich gebracht. Klärt im Vorfeld die Stornierungsbedingungen, speziell im Fall einer Grenzschließung durch Covid. Im Allgemeinen liegt das „Wege-Risiko“ bei Euch, das sollte geklärt sein.

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Credits: Marc Gilsdorf Alpenwedding I Weddingstyled Team
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3. Die Anfahrt: auf in die Berge!

Nach der ersten Euphorie und der Vorfreude kommen meist die Fragen der Gäste. Wie kommen wir da hin? Klärt unbedingt im Vorfeld, wie die Location erreichbar ist. Fährt eine Bergbahn? Wie oft und zu welchen Zeiten? Mit welcher Kapazität? Wenn man in der Location nicht übernachten kann, ist eine nächtliche Gondelfahrt erforderlich. Ein tolles Erlebnis, aber es gibt auch Gäste mit Höhenangst und Alternativen wie ein Shuttle-Service durch die Location können da sehr hilfreich sein. Auch, wenn Gäste die Feier vielleicht früher verlassen möchten. Wenn nur eine Forststraße zur Location führt, klärt im Vorfeld, ob es Fahrgenehmigungen gibt und wo man diese beantragen kann und ob an der Location selbst dann auch ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Gibt es einen Winterdienst (auch nachts?) und was passiert, wenn auf Grund eines Unwetters die Straße nicht mehr passierbar ist? Diese Fragen sind nicht nur für Eure Gäste wichtig sondern auch für die Dienstleister wie Musiker, Fotograf, Dekorateur oder Stylistin. Wenn Ihr eine Wanderung zur Location plant, klärt im Vorfeld, ob das für alle machbar ist, wie ggf. das Gepäck nach oben kommt (und wiederum die Dienstleister) und – wenn Ihr nicht übernachtet – ob es ausreichend Möglichkeiten zum frisch machen und umziehen für die Gäste gibt. Auch ist die Lage der Talstation und die Entfernung zu einer eventuellen Übernachtungsmöglichkeit im Tal nicht unerheblich.

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Credits: Marc Gilsdorf Alpenwedding I Weddingstyled Team
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4. Gute Vorbereitung: das A und O!

Ihr selbst seid vielleicht langjährige Wandervögel und kennt Euch in den Bergen gut aus. Aber das mag nicht auf alle Eure Gäste zutreffen. Da empfiehlt sich eine kleine Hilfestellung im Vorfeld. Hinweise auf die Intensität der Sonne, Kleidung zum Überziehen bei einem Wetterumschwung, festes Schuhwerk usw. sind hilfreich. Gäste mit Kreislauf- oder Herzproblemen sollten ggf. im Vorfeld den Hausarzt konsultieren. Damit die Einladung nicht zum umfangreich wird, könnt Ihr eine kleine Hochzeitswebsite einrichten, wo Ihr alle Informationen gesammelt zu finden sind. Alternativ könnt Ihr auch kleine Welcome-Bags vorbereiten mit einem „Berg-Kit“: Kaugummi für die Bergbahn, Sonnencreme, Blasenpflaster, Bachblüten oder Baldrian gegen Höhenangst… Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

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Credits: Marc Gilsdorf Alpenwedding I Weddingstyled Team

Bergliebe! So vorbereitet steht Eurer Traumhochzeit in den Bergen fast nichts mehr im Weg – das Abenteuer kann beginnen! Und wenn Ihr noch Hilfe braucht – meldet Euch bei Eurer Berghochzeitsplanerin Uschi Glas!

Nutzt außerdem unsere kostenlose Checkliste für Eure Hochzeitsplanung!

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