Eine wahre Liebesgeschichte: Catharina und Nathaniel erzählen von ihrer Hochzeit

Hand in Hand ins "neue" Leben
Hand in Hand ins "neue" Leben

Catharina & Nathaniel haben sich für Ihre Hochzeitsplanung /-organisation bei Zankyou eine Hochzeitshomepage und einen Online Hochzeitstisch erstellt. Sie erzählen uns ihre Real Wedding Story und Zankyou bedankt sich ganz herzlich bei den beiden mit einem dicken “Danke schön” hierfür. Und nun geht es los:

Beauty-Sitzung in den Stunden vor der Trauung
Beauty-Sitzung in den Stunden vor der Trauung

“Im Grossen und Ganzen kann man sagen: „Ja, wir hatten eine Traumhochzeit.“ und dafür sind wir unendlich dankbar. Wie das Leben so ist, sind ein paar Sachen natürlich nicht so gewesen wie geplant, aber wir haben auch Wunder erlebt. Allein schon die Tatsache, dass Nate rechtzeitig aus Korea raus gekommen ist, ist der absolute Wahnsinn! Super! Denn mit einem Militärmann kann man ja nie wissen, ob die einen wirklich puenktlich gehen lassen. Das war eine grosse Gnade, denn ein paar Wochen später mit der Angriffsserie auf Südkorea wurde erst mal für eine Weile dicht gemacht und keiner durfte mehr umziehen aus Korea raus, da man für alle Fälle gewappnet sein wollte. Bis Nathaniel 5 Tage vor der Hochzeit vor der Tuer stand (WELCH ERLEICHTERUNG UND AUFATMEN) war es ein einziges Hoffen und Beten. Denn ein anderes Hochzeitswochenende gab es nicht. Die Woche davor musste er noch in Korea sein und in der Woche danach waren die Traupastoren abwesend wegen eines Termins und das Honeymoon-Schiff längst über alle Berge, eher gesagt Meere. Ein weiteres Wunder, so empfanden ich und alle Freunde und Verwandte, war, am Hochzeitsmorgen einen blauen Himmel zu sehen. Alle waren platt und erleichtert. Es war allgemein ein regnerischer Sommer gewesen und was hat es die ganze Woche vorher geschüttet! Beim letzten vorhochzeitlichen Termin im Hotel war man sehr ungläubig, dass das noch was wird. Ich sagte immer: „Es giesst nur so viel, damit es sich alles schön ausregnet und am 17. September das Wasser alle ist und die Sonne scheinen kann.“ Am Vortag der Hochzeit goss es wie aus Eimern. Ich wusste einfach in meinem Herzen, dass es klappt. Früh morgens wachte ich auf, es war wohl so um sieben Uhr herum, ich weiss es gar nicht mehr genau und das erste, was mir durch den Kopf schoss war: Hochzeitstag!!! und dann: Wetter!!! Ich riss die Augen auf und erblickte als allererstes durch’s Dachfenster…………hellblauen Himmel!!! Oh wie wollte ich vor Freude explodieren!

Die Braut Catharina
Die Braut Catharina

Aber dann hiess es: LOS, LOS. FLOTT, FLOTT, denn bevor ich mich schick machen lassen konnte, gab es noch sooo viel zu tun. Ordentlich und gesund frühstücken sollte man schon vor einem so anstrengenden Tag und ich musste unsere selbst verfassten Eheversprechen noch tippen und drucken, da Nate’s Eheversprechen erst am Vorabend fertig wurde ich es noch auf Grammatik und Rechtschreibung prüfen musste. Er lernt sehr fleissig deutsch, aber fliessend ist er noch nicht. Sein Eheversprechen hat mein schlauer Schatz allerdings innerhalb kürzester Zeit auswendig gelernt und komplett in Deutsch vorgetragen. Das hat bei vielen Ladies für Tränen gesorgt ;-D. Den Rest meiner Sachen musste ich noch wegpacken und das Zimmer säubern, wo ich für drei Monate übergangsweise gewohnt hatte und meine Koffer fertig packen, denn nach der Hochzeitsreise soll ja direkt umgezogen werden und zwar ins Ausland. Dafür musste alles vorbereitet sein. Die vorherige Woche waren viele Freunde und Familie aus dem Ausland angereist, die unterhalten werden sollten und natürlich gab es immer viele Termine und Erledigungen für die Hochzeit, also hatten wir ständig alle Hände voll zu tun. Und natürlich gab es mehr Stress, als nötig gewesen wäre. Wer mir am meisten die Nerven raubte, war der deutsche Zoll, der so ziemlich ALLES, was wir für die Hochzeit herschicken liessen, abfing. Manche Sachen sind wegen des Zolls nicht mehr zur Hochzeit angekommen. Dabei handelte es sich immer um Sachen, die weder in Deutschland produziert, verkauft oder verbleiben sollten. Die Zölle dafür waren alle woanders bezahlt, aber selbst unsere 25 € Kerzenständer kamen nicht mehr an, so dass wir die von Freunden benutzen mussten (nur wegen der Mehrwertsteuer… Zölle muss man erst ab dreistelligen Beträgen bezahlen). Noch wenige Stunden vor der Hochzeit erhielt ich einen Anruf vom Zoll, dass unsere Deko-Lampions endlich angekommen seien. Das war ja mal wieder knapper als knapp, also liess sich niemand finden, der schnell hinfahren konnte, um sie abzuholen. Dem Zoll war unsere Hochzeit schon die ganze Zeit egal gewesen und Sachen gegen Gebühr liefern lassen war natürlich auch mal wieder nicht drin. Also musste der Bräutigam, der sich schon am Hochzeitsort befand, noch einmal 25 Minuten hin und dann nochmal zurückfahren. Mit seinem Papa ist er mit 200 Sachen über die Autobahn gedüst…

Die Brauttasche

Das war schon ein aufregender Morgen, auch weil ein halbes Dutzend Gäste mich vor der Hochzeit am Telefon erst noch mal persönlich sprechen wollten. Also hetzte ich mit dem Telefon zwischen Ohr und Schulter und den grossen Koffern und Rucksack bewaffnet nach der Dusche die Treppe hinunter, holte meine Schwester ab und düste nach Völklingen. Als mich meine Schwester (Make-Up und Frisurspezialistin) dann zurecht machte, atmete ich das erste Mal richtig durch, denn dann konnte ich nicht mehr viel tun. Die Hochzeit sollte bald beginnen. Als ich dann bereit war und nur noch das Kleid anziehen musste, kamen auch alle meine Brautjungfern zum Anziehen. Mein Handy hatte ich schon ausgeschaltet, da ich ständig von illegaler Telefonwerbung belästigt wurde. Doch dann: ein nerviges Klingeln des Hoteltelefons… dann stand die Besitzern plötzlich sogar im Brautzimmer! Ich in Unterwäsche! Die Hotelbesitzer waren zu faul, mit meinem Bräutigam auf Englisch zu reden und belästigten mich mit den Finanzen…ich musste mich um alles kümmern, als er in Korea war und hatte wirklich keine Nerven mehr für so was. Vorher war ich erst zur Ruhe gekommen und direkt innerlich wieder aufgewühlt und versuchte, eine Lösung für die Situation zu finden. All der Druck, den ich all die Zeit spürte, bereitete mir plötzlich Bauchschmerzen. Gott sei Dank war meine Schwester da und meine Freundin, der das Brautgeschäft gehört und beruhigten mich ganz schnell wieder. Sie beteten eine Runde für mich und gleich ging es mir wieder besser.

Sektempfang Snacks
Sektempfang Snacks

Als wir bereit waren, gingen wir die Treppen runter (wobei ich dem Kleid etwas Hilfe benötigte, haha) und unten wartete schon mein Papa auf mich. Als er mich sah, bekam er sogar Tränlein in den Augen. Um nicht von der Gesellschaft gesehen zu werden, nahmen wir einen kleinen Umweg um den Park herum, wo die Trauung stattfinden sollte. Mein Papa und ich genossen den dreiminütigen Spaziergang, wo wir noch einmal einen Moment nur für uns hatten. Angekommen blieben wir hinter dem Gebüsch stehen, damit der Techniker die Ansteckmikros verstecken konnte. Punkt zwei Uhr waren wir da, doch was ist das? Wo sind die Blumenkörbchen? Alle waren da, inklusive Blumenmädchen, aber keine Körbchen. Meine Schwester raaannte trotz schicker Kleidung los durch den Park… die Blumenfirma hatte sich um die Blumenkörbchen kümmern sollen. Waren wir froh, irgendwo hat meine gute Schwester sie gefunden, und das in nur wenigen Minuten. Da bin ich ihr heute noch dankbar für. Also ca. fünf Minuten später konnten wir loslegen…und war das schön! Nate’s Augen strahlten, als ich mit meinem Papa ihm entgegen kam. Und so viele liebe Menschen waren da.

Hochzeits - Zeremonie im Freien
Hochzeits - Zeremonie im Freien

Alles war sehr schön dekoriert worden. Das Deko-Thema waren “Schmetterlinge”, die Farben “orange” und “creme”. Als Blumenthema hatte ich Lilien gewählt. Manche fanden orange nicht gut, weil es zu grell sei und zum Frühling gehöre, aber das war, was wir wollten und die Besitzerin der Blumenfirma war gleich sehr begeistert von dem locker leichten Deko-Thema, was in den September und zum Herbst auch farblich gut passt! Ein paar Cousinen haben mich vorher ausgelacht für die orangenen Brautjungfernkleider, weil sie es sich einfach nicht vorstellen konnten, aber draussen im Sonnenlicht vor dem grünen Parkhintergrund sah das total toll aus. Ich war etwas überrascht gewesen, da die Kleider anders aussahen als im Katalog, aber es ergab im Endeffekt trotzdem ein schönes Bild. Wir hatten grosse Liliengestecke und Bänder, die im Wind wehten und überall schöne, orangene Akzente und Schmetterlinge, sogar kleine Schmetterlinge in meinem Haar und auf meinen Fingernägeln. 😉 Viele Lilien wollten nicht so richtig aufgehen. Unsere Leute vom Blumengeschäft haben sich die Lilien sogar eine Woche vorher ins Wohnzimmer geholt, damit sie es schoen warm haben, aber nur ein paar wollten sich zeigen… Das Gesamtbild war aber sehr schön, nur den Brautstrauss hätte ich mir blühender gewünscht. Aber selbst auf dem haben die kleinen Schmetterlinge einen Sonnenschein gezaubert. Die Trauung ist sehr gut verlaufen. Die Ringe hat niemand vergessen. 😉 Darum habe ich mich höchstpersönlich gekümmert. Die habe ich schon eine Woche vorher auf’s Ringkissen geknotet, damit sie auch ja da sind. ;-D haha Eines der kleinen, süssen Blumenmädchen wollte die Blüten wieder einsammeln. ;-D So lange haben wir diesem Moment herbei gesehnt, es war ein sehr glücklicher Tag voller Segen. Es tut gut zu wissen, in den nächsten Jahren nicht mehr so oft getrennt sein zu müssen. Tatsächlich hatten wir noch nie einen Geburtstag, Neujahr oder Weihnachten gemeinsam verbringen können. Weihnachten 2010 war das allererste Mal. Wir werden sehr oft umziehen müssen. Das bringt das Luftwaffenleben so mit sich… An das Umziehen bin ich ja gewöhnt, ich musste schon immer sehr oft umziehen und so bleibt man auch sehr flexibel, aber selbst nach so vielen Umzügen kann ich sagen: Daran, geliebte Menschen zu vermissen, gewöhnt man sich nie. Wenn man oft Ortswechsel hat, vermisst man immer irgendwen, den man gerne bei sich hätte. Egal, wo man ist.

Sektempfang
Sektempfang

Die Hochzeit war auch deshalb ein tiefer Einschnitt, ein Neuanfang und ein ernsthafter Abschied. Ich musste mich am Abend der Hochzeit für wirklich lange von allen verabschieden, da ich ja immer dorthin mitgehen werde, wo Nate hingeschickt wird. Also haben wir in der Zeremonie auch jeweils Lilien an die Eltern des Anderen verschenkt als Symbol, dass niemand einen Sohn oder eine Tochter verliert, sondern dazu gewinnt. =) Und die so genannte Kerzenzeremonie haben wir auch mit eingebaut, wo man 2 Kerzen als Symbol fuer die Leben und die Vergangenheit der einzelnen Partner brennen hat und eine einzelne Kerze zusammen für das neue gemeinsame Leben entzündet und die anderen auslöscht. Die Symbolhandlung ist sehr schön um darzustellen, dass man nicht an schlechten Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken und Gewohnheiten festhalten sollte, sondern loslassen und neu beginnen, um die Beziehung nicht vorzubelasten und dafür, dass zwei Leben und zwei Familien eins werden. Das war für uns beide und unsere Familie ein sehr tiefer Moment und ich weiss, wir haben das nicht nur symbolisch getan.

Hochzeitsmenü
Hochzeitsmenü

Nach der Trauung war natürlich feiern angesagt. Die ganze Hochzeit war sehr international ausgerichtet und wir haben uns Mühe gegeben, amerikanische sowie auch deutsche und lateinamerikanische Elemente unter zu bringen. An der Hochzeit waren ja etwa ein halbes Dutzend verschiedene Nationalitäten anwesend. Als die Zeremonie vorüber war, gab es einen sehr schön gestalteten Sektempfang mit Snacks wie schokoladenüberzogene Fruchtspiesse und verschiedene Quiche-Törtchen. So konnten wir alle mal verschnaufen, nachdem die lange Gratulationsrunde vorbei war. Für uns hiess es dann erst mal: Fototermin und danach waren alle Gäste schon richtig ausgehungert. Ohne die Häppchen hätten es die Kinder nicht ausgehalten. Also gab es ein feines Essen, mit Vorspeisen wie Salaten mit Sossen und gefüllten Paprika mit Thunfisch, Hauptgang war Rotkraut, Kartoffelklösse und Truthahn. Wahlweise gab es auch mediterranes Gemüse. Mit dem Nachtisch mussten sich die Gäste etwas gedulden, aber das war auch so geplant. Denn ich habe Hochzeiten erlebt, da gab es erst mal Kaffe und Kuchen, bevor es überhaupt etwas anderes Anständiges gab und nach dem Ansturm auf die Torte fühlten sich alle matt und voll. Normalerweise war das der Nachmittags-Stimmungskiller. Das wollte ich unbedingt vermeiden. Also wurde die Hochzeitstorte als Dessert und zusätzlich noch Muffins und Eiskrem mit heissen Früchten angeboten. Aber vor dem Nachtisch wurde erst mal getanzt, um erst gar keine lahme Laune aufkommen zu lassen 😉 So hatten alle stets die Gelegenheit, alle Kalorien abzuarbeiten, hehe. Scott (Nate’s Best Man) gab einen wundervollen Trinkspruch. Die zwei kannten sich schon seit dem fünften Lebensjahr und sind praktisch miteinander aufgewachsen, bis sie das Universitätsstudium abgeschlossen hatten. Nate ging zur Air Force und Scott ging zur NASA. Er erzählte, wie er das erste Mal in seinem Leben den gleichen Augenausdruck in Nate sah, als er ihn über mich erzählen hörte, den er sonst früher nur hatte, wenn er Flugzeuge sah oder davon erzählte. Zusammen waren sie bei vielen Flugshows als Kinder und Jugendliche gewesen und später erzählte Nate ihm oft begeistert von seiner Flugausbildung. Als er diesen Gesichtsausdruck das erste Mal bei Nate sah, als er über eine Frau sprach, wusste er in seinem Herzen, dass er nicht nur dazu bestimmt ist, ein Kampfpilot zu sein, sondern auch dazu, mit Caty zusammen zu sein :-).

Hochzeitsdekoration
Hochzeitsdekoration

Der erste Tanz des Abends war der Vater-Tochter-Tanz. Dazu sang ein Bekannter, ein sehr begnadeter Sänger „Butterfly Kisses“, ein Lied das sehr rührend eine Geschichte erzählt über einen Vater und dessen Tochter, die heiratet. Das fanden alle sehr schön, es sind sogar Tränen geflossen 🙂 Anschliessend war „Handübergabe“ und es folgte unser erster offizieller Tanz gemeinsam zu „Come Fly With Me“ von Frank Sinatra, was sehr gut ankam und für Lachen gesorgt hat, da Nate ja Pilot ist. Kurz darauf fing die Salsaband an zu spielen und das taten sie gut und für eine lange Zeit in drei Sets. In der ersten Pause gab es Hochzeitstorte und all die Leckereien. ;-q  (nam nam) In der zweiten Pause wurde der Brautstrauss geworfen und ein Herzballon fliegen gelassen. Der Brautstrauss wurde von einer Freundin gefangen, welche mit meinem Cousin zusammen ist. Sie konnte den ganzen Abend nicht mehr aufhören, zu grinsen. Aber das Gesicht meines Cousins hätte ich nur zu gerne gesehen, haha! Die Herzballons hatte ich für günstiges Geld bei Amazon besorgt und die waren es wirklich wert. Sie waren so günstig, dass ich sicherheitshalber gleich mehrere besorgt habe. Das sollte sich als gut erweisen, da erst der dritte Versuch den Herzballon aufsteigen liess. Aber das war auch schwieriger, als es aussieht. Naja, jedenfalls haben wir uns alle dabei köstlich amüsiert. Einer ist in Flammen aufgegangen (Gott sei Dank hat mein Kleid nicht dran glauben müssen) und einer hing in einem Baum fest. Beim letzten Versuch stieg er in den Sternenhimmel, sah das schön aus! Aber so ist das Leben nun mal, es klappt nicht alles wie bei Hollywood, aber dafür ist es echt und viel schöner! Oder auch amüsanter, hihi. Lachen ist gesund. 😉 Wir haben uns noch ordentlich die Sohlen abgetanzt am Hochzeitsabend bis die Füsse schmerzten, aber vorher wollten wir einfach nicht aufhören. Meine Brautjungfern haben mich ab und zu retten müssen, weil wir so viel Salsa getanzt haben, dass sich ab und zu mal mein Strumpfband verabschiedete oder die Strümpfe rutschten. Dann musste meine kleinste Brautjungfer unter meinen riesen Rock krabbeln und meine Strümpfe richten, hahaaaa. Das klingt eventuell etwas peinlich, war aber sehr witzig. Also ich liiiiebe Salsa, aber aus meinen Klamotten bin ich vorher noch nie raus getanzt, hihiii… 😀

Hochzeitsparty mit Salsa Band
Hochzeitsparty mit Salsa Band

Wir hatten einen riesen Spass. Natürlich war der Tag auch sehr anstrengend, unter anderem weil das Personal wegen jeder blöden Kleinigkeit die Braut belästigt hat, einfach nur aus Faulheit mal ein paar Worte Englisch zu versuchen… Fenster auf, Fenster zu, Bezahlung, organisatorische Fragen… Damit nervt man keine Braut am Hochzeitstag, so was macht man einfach nicht. Dazu gibt es die Tage davor und den danach! Noch dazu waren Deko-Elemente vergessen worden, die ich extra gekauft und abgegeben hatte und zwar mit eindeutigen Anweisungen. Dann gab es Ausreden wie: “Es waren so viele Sachen und Leute.” Bloedsinn, sage ich. Wozu nennt man sich Profi? Da sollte man solche Dinge hinkriegen. Es war ja nichts besonders Aussergewöhnliches verlangt worden. Zum Vorbereiten war genug Zeit, da die Trauung erst 14 Uhr und das Essen erst ca. 17.30 begann. Und die Gästezahl war auch bekannt gewesen. Die Hochzeit auf diese Uhrzeit zu legen hatte durchaus seinen guten Grund. 🙂 Auf den Einladungen stand 13.30, denn wir kennen ja unsere Pappenheimer. Wenn man 14 Uhr plant und das auf die Einladung schreibt, wird man nie pünktlich um 14 Uhr anfangen können und halb oder um drei war mir einfach zu spät. Denn die Feier ging bis in die Nacht und wenn man da morgens schon mit der Trauung beginnt, muss man die gesamte Gesellschaft mit doppelt so vielen Getränken und Speisen versorgen. Da muss man schon an die Finanzen denken, plus man hat früh morgens weniger Vorbereitungsstress und über 10 Stunden Hochzeit feiern ist auch genug. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass ich das mal sage. Hochzeit feiern erschöpft eben extrem, wenn es die Eigene ist. 😉 Das sind die Daueraufmerksamkeit und die viele Bewegung und das Stehen unter schwerer Kleidung. Und absolut perfekt läuft das Leben nie. Selbst wenn es so wäre, wo bliebe dann das Leben und die Originalität? Wir sind sehr froh über unsere Hochzeit, bereuen unsere Entscheidung überhaupt nicht und dass wir geheiratet haben ist, was zählt, nicht ob jede Dekoschleife perfektissimo sitzt oder mal ein Teller herunter fällt, nur so als Beispiele. Nate sagt, er würde alles nochmal so machen und ihm hat die Hochzeit super gefallen. Da stimme ich total zu. =)

Catharina und Nathaniel
Catharina und Nathaniel

Lange vor der Hochzeit hatte ich genug Zeit, um mir zu überlegen, ob ich fuer diesen Lebensstil mit Nate bereit bin. Das Resultat ist ja bekannt 😉 denn wir sind glücklich verheiratet und ich würde lieber alles aufgeben und mit ihm dauernd umziehen, als ohne ihn bequemlich irgendwo zu bleiben, wo ich es mir aussuche. Nach der Hochzeit ging es in die Flitterwochen (wozu auch noch ein paar Anekdoten folgen…) und danach wurde sofort umgezogen. Er war ja wie gesagt direkt vorher in Korea stationiert und weil das eine so genannte Remote-Tour war, konnte man da sowieso nicht mit seiner Familie anrücken, also hätte während seiner Koreazeit zu heiraten gar keinen Sinn gemacht… es sei denn, der aktive Krieg wäre wieder ausgebrochen, denn dann erhält man über Militärmitglieder nur als Familienmitglied Auskunft. Das ist aber Gott sei Dank nicht der Fall gewesen. Korea ist ja schon seit Jaaaaahrzeeeehnten im „Waffenstillstand“, d. h. es wurde niemals ein Friedensvertrag unterzeichnet, es ist also theoretisch Dauerkrieg, auch wenn meistens „nur“ Kräftemessen stattfindet.

Die Hochzeitstorte
Die Hochzeitstorte

Jetzt wohnen wir in San Antonio. Das befindet sich im Süden von Amerika, genauer gesagt in Texas, etwa zwei Stunden weg von Mexico. Hier gefällt es uns sehr gut. In San Antonio gibt es viel zu sehen und zu tun und wir haben auch einige Freunde, ein paar, die wir aus Nate’s Korea- und Italien-Zeiten kennen und die jetzt auch hier stationiert sind und auch ein paar  Freunde von hier vor Ort. Leider wird unsere Zeit hier nur etwa ein halbes Jahr dauern, dann werden wir nach Columbus versetzt. Dort wird Nate Fluglehrer sein für ein paar Jahre. Wir freuen uns beide sehr, dass Nate’s Lebensstil nicht mehr so hart und rasant ist. So können wir mehr Zeit zusammen haben und unsere erste gemeinsame Zeit mehr geniessen. Das ist ein grosser Segen. Die letzten Jahre waren sehr anstrengend mit 12 bis 16-Stunden-Arbeitstagen und das war die Normalität.

Weil wir öfters umziehen werden müssen, wollten wir nicht so viel Krims Krams ansammeln, den man dann überall mit hinschleppen muss. Deshalb haben wir den Online-Hochzeitstisch genutzt. So konnten alle Gäste sehen, was wir wirklich brauchen. Diejenigen, die nicht so Computergewand sind, haben auch ein paar Sachen der Liste direkt im Geschäft besorgt. Viele haben uns finanziell mit der Hochzeitsreise, die auch auf der Liste stand, unterstützt. Das hatten wir auch sehr nötig, bei den Kosten für eine Hochzeit mit so vielen Gästen! Der Hauptgrund für unsere Hochzeitswebseite aber war die Internationalität der Familie und der Hochzeit. Das war einfach das Sinnvollste, da viele heutzutage ja Internet haben und die amerikanische Seite der Familie sowieso, weil dies oft die einzige Möglichkeit war, über Skype und Co in Kontakt zu bleiben. Die Telefonkosten wären ja unbezahlbar gewesen… So konnten alle, egal wo sie sich aufhielten auf der Welt immer die neuesten Updates zur Hochzeit sehen. Unsere Zankyou-Seite habe ich selbst gestaltet und zweisprachig geführt. Mehr Sprachen als Deutsch und Englisch zu verwenden, hätte jeden Zeitrahmen gesprengt. Aber selbst der anders sprechende Anteil konnte immer auch etwas Deutsch oder Englisch. So war das nicht so schlimm. In unserer Seite spiegelt sich das Farbthema orange-weiss wieder und beinhaltete ausserdem unsere Lovestory, eine Möglichkeit zur Teilnahmeregistrierung, Fotos von uns, der Hochzeitslocation und Wegbeschreibung, ein Gästebuch, eine News und Updates-Rubrik und natürlich die Geschenkeliste. Für unsere weitreisenden Gäste gab ich Links zu günstigen Flügen und baute sogar ein Wettervorhersage-Widget ein! Schöne Spielerei! =) Ob ich die Lovestory einbauen sollte, hatte ich mir gut überlegt. Ich dachte mir: „Soll ich wirklich diese private Story ins Netz stellen?“ Aber die Gründe dafür waren mir wichtiger als die dagegen, denn so viele Freunde und Familienmitglieder wollten immer unsere Kennenlerngeschichte hören, das geht wahrscheinlich jedem Paar so. Das interessiert die Bekanntschaft brennendst! Aber oft haben viele nicht die Geduld für eine detailierte Version, wollen aber möglichst alles wissen. Ohne Details ist unsere Geschichte aber nur halb so schön und verständlich und da ich alle Interessierten sowieso immer auf unsere Webseite hinwies (dessen Link ich auch in den Einladungskarten einbaute),  hatte man die Möglichkeit wenn man Zeit hatte, einfach mal gemütlich mehr zu erfahren und dafür waren viele sehr dankbar. Für Zankyou hatte ich mich entschieden, weil es von Anfang ziemlich seriös wirkte, sich übersichtlich aufbauen lässt und besonders, weil es für den Seitenbesucher die Möglichkeit zur Sprachauswahl gibt! Besonders wichtig und sehr toll! Und natürlich war der Online-Hochzeitstisch eine angenehme Möglichkeit zum Schenken für die weit reisenden lieben Leute, da sie nicht so viel Zeug im Flugzeug mitnehmen konnten. Die Gewichtsbeschränkungen für Gepäck sind ja allgemein bekannt und machen es einem nicht gerade leichter. Oftmals machen sich ja Leute Sorgen, ein Geldgeschenk sei zu unpersönlich, aber wir haben unsere Gäste ermutigt, das nicht zu denken. Eine Hochzeitsreise zu unterstützen ist ja nicht unpersönlich und ausserdem in unserer Situation viel praktischer. Da brauchen wir nicht 10 hässliche Gläsersets.  😉

Am Tag nach der Hochzeit fuhren wir nach Köln zum Flughafen und blieben dort eine Nacht, weil am nächsten Tag unser Flug ging. Wir lieferten unser Mietauto ab und stiegen in den Flieger nach Venedig. Von dort sollte unsere Kreuzfahrt am nächsten Tag starten. Am Abend entführte mich Nate in das Restaurant an der Ponte Rialto, wo er mir seine Liebe zum ersten Mal gestand…das war schön. =) Am Kreuzfahrtschiff angekommen, dachten wir: „Endlich! Nur wir zwei, kein Stress und keine Gepäckschlepperei mehr, nichts mehr planen und organisieren und null Sorgen.“ Sehr lange hatten wir unsere Hochzeitskreuzfahrt herbei gesehnt. Doch kaum am Check-In angekommen, kündigte sich eine Katastrophe an. Man prüfte meinen Pass, alles okay… der andere Mitarbeiter prüfte Nate’s Pass und legte einen etwas unzufriedenen Gesichtsausdruck auf, blätterte durch den Pass, schaute dann noch mal jede genau Seite an und sagte: „There is a problem with your passport.“ Wir mussten dem Angestellten in ein Nebenzimmer folgen und dachten uns beide das Gleiche: „Was soll den mit seinem Pass nicht in Ordnung sein? Natürlich ist alles okay, muss ja schliesslich so sein weil Nate für die Regierung arbeitet.“ Oh oh….
Dann erklärte man uns, dass man für den Eintritt nach Brasilien ein Visum benötigt. Weder MSC-Kreuzfahrten noch unsere Reise-Agentur hatten uns vorher darauf hingewiesen, was eigentlich deren Pflicht gewesen wäre. Aber da konnte man in dem Moment nichts mehr dran ändern. Ein Visum als Tourist…? Wenn man nur wenige Tage bleiben will und nicht lange, weder verkaufen noch arbeiten oder dort wohnen? Touristenvisa gibt es ja in vielen Ländern, aber nicht mal für die Einreise in die USA braucht man ein Visum, wenn man weder länger als 90 Tage bleiben will noch arbeiten will. Man muss sich nur vorher online registrieren, das war’s.

Hochzeitsmotto: Farbe Orange und Schmetterlinge
Hochzeitsmotto: Farbe Orange und Schmetterlinge

Niemand hatte uns vorher gewarnt. Der Reise-Agent hat uns ja noch nicht einmal gesagt, dass er sich mich den Bestimmungen für Amerikaner nicht auskennt, nicht einmal das. Wir waren vollkommen ahnungslos und hatten natürlich mit der Planung vollkommen unserer Reiseagentur vertraut, da wir selbst ja vorher viel zu viel Stress um die Ohren hatten. Da hätte ich die Reise auch selbst planen können und es wäre mehr dabei heraus gekommen, da ich normalerweise immer Einreisebestimmungen recherchiere. Aber das ist im vorhochzeitlichen Trubel natürlich das Letzte, was einem in den Sinn kommt. Natürlich schoben MSC-Kreuzfahrten und die Reiseagentur die Schuld immer nur zwischen sich hin und her und sogar auf uns, den zahlenden Kunden! Unglaublich! Nun ja…uns wurde in Venedig mitgeteilt, dass wir in Teneriffa, der letzten Station vor Brasilien, was auch das letzte Kreuzfahrtland gewesen wäre, von Bord gehen müssen, sollten wir es nicht schaffen bis Teneriffa ein Visum für Nate zu besorgen. Also verbrachten wir unzählige Stunden mit (an Bord von Kreuzfahrtschiffen teuren) Internetrecherchen und Telefonaten. Wir telefonierten mit etwa einem halbem Dutzend Ländern und verschiedensten brasilianischen Botschaften und wurden um einiges schlauer, verbrachten sogar unseren ersten Afrika-Ausflug mit einer abenteuerlichen Stadtsafari und in der brasilianischen Botschaft. Wir haben gekämpft bis zum Schluss, nur um lernen zu müssen, dass sich da nichts machen liesse. Das um zwei Stunden verspätete Eintreffen der Südländer in der Botschaft in Afrika half auch nicht sonderlich dabei. Also kehrten wir sehr traurig auf unser Kreuzfahrtschiff zurück.

Die Brautjungfern
Die Brautjungfern

Natürlich haben wir auch sehr schöne Zeiten auf der Kreuzfahrt erlebt neben all der Frustration und der schlechten Organisation und Service von MSC und wir konnten uns schöne Orte auf der Welt ansehen…z. B. Kroatien, Tunis, Malaga, die Strasse von Gibraltar und Madeira. Auf Teneriffa, einer geografisch afrikanischen, politisch europäischen Insel wurden wir dann ausgesetzt. Ohne meine Spanischkenntnisse wären wir ganz schön  aufgeschmissen gewesen. Also verloren wir von der 18-tägigen Kreuzfahrt den Grossteil, nur eine Woche waren wir an Bord und ausserdem verloren wir die bereits gebuchten Rückfluege von Brasilien plus das Geld, das wir in Teneriffa für Hotel und Rückflug ausgeben mussten. Bis heute haben wir noch keinen einzigen Cent an Wiedergutmachung gesehen. Den Firmen ist das alles ziemlich egal, das durften wir schon während der Reise und natürlich danach spüren. Allen ist das Geld lieber gewesen als Kundenservice und Menschenliebe. Keiner wollte auch nur den Hauch einer Mitschuld eingestehen und nach langen Kämpfen bliebe uns nur die Klage, was sich bei geografischer Abwesenheit und unserer durch die Situation verursachten finanziellen Situation als Problem darstellt. Deshalb wollen wir besser von einer Klage absehen.

Vom alten Leben verabschieden...
Vom alten Leben verabschieden...

Viele glaubten, dass Nate als Pilot ja schon klar kommt. Nate ist aber nun mal kein 45-jähriger Airline-Pilot, sondern beim Militär und eben nicht reich. Manche wollten uns sogar abzocken. Frustriert hat uns das allemal. Wenn wir uns es einmal wieder leisten können, wollen Nate und ich den verlorenen Teil unserer Hochzeitsreise irgendwo anders nachholen und ohne Sorgen alle Bürokratie vergessen. Einige in unserem Bekanntenkreis, die von der Angelegenheit hörten waren sehr schockiert uns sehr empört über die Verantwortungslosigkeit der Reiseagentur. Jemand meinte sogar etwas wie: „Wie schade, so etwas bei der Hochzeitsreise! Das könnte ein schlechtes Omen sein.“ Aber das ist totaler Quatsch.

Ich möchte alle Hochzeitsreisenden und Jungverheirateten ermutigen, sich nicht wegen Problemen so einen Müll einreden zu lassen. Wir hatten in den zwei Jahren, in denen wir uns kennen und ERST RECHT seit der Hochzeit schon so viele Herausforderungen, dass man es kaum glaubt. Aber ich habe noch nie jemanden getroffen in meinem ganzen Leben, mit dem ich besser zusammen passen könnte als mit Nathaniel und wir haben bisher alles überstanden und bereuen gar nichts. Wir sind sogar viel mehr zusammen gewachsen, durften uns besser kennen lernen und sind aus jedem Problem und jeder Diskussion stärker oder schlauer heraus gekommen. Was mit unserer Hochzeitsreise geschehen ist, hat uns sehr frustriert und verletzt, aber was in unserem Herzen ist sind die wunderbaren Zeiten und die Freude zusammen, die wir erleben durften und das sind Schätze, an die wir uns in 50 Jahren noch gerne erinnern werden und die, die einmal im Fotoalbum landen. =) Und diese Schätze sollte man sich auch bewahren, denn egal was für Frustrationen kommen, wir haben uns nicht einziges Mal aufgehört zu lieben. Das ist, was wirklich zählt. Es ist eine sehr untypische Hochzeitsreise-Geschichte, aber ich wollte sie gerne teilen, denn einige Menschen (inklusive ich vor nicht all zu langer Zeit) haben diese Traumvorstellung von der Perfektheit einer Hochzeitsreise. Doch in Wahrheit haben es viele Leute (Erfahrungsberichte) schwer damit. Ich finde, die Hochzeitsreise wird nur perfekter, je besser man GEMEINSAM mit all den Unperfektheiten umgeht. Manchmal schwierig, lohnt sich aber!

Also ihr lieben Hochzeitshungrigen: Sich nie entmutigen lassen und immer weiter machen!

Catharina & Nathaniel

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