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Die 10 häufigsten Fehler bei der Hochzeitsplanung


Was sind die typischen Fehler bei der Hochzeitsplanung? Welche Prioritäten werden vom Brautpaar falsch gesetzt? Wie könnt Ihr diese 10 größten Fehler vermeiden?

Die 10 häufigsten Fehler bei der Hochzeitsplanung

Credits: Lauren Elliott Weddings, Tumbling Sparrow, Jessie Leigh Photo
  • Planung
  • Ratgeber
  • Guest-blogger

Sarah und Jenny von Hochzeitshippie stellen Euch heute in ihrem Guest Blog die 10 häufigsten Fehler bei der Hochzeitsplanung vor und zeigen Euch, wie Ihr sie vermeiden könnt!

    1. Der Umfang der Hochzeitplanung wird unterschätzt!
    2. Das Brautpaar will am liebsten ALLES selbst machen!
    3. Die Erstellung der Gästeliste wird unterschätzt
    4. Das Hochzeitsbudget aus dem Auge verlieren!
    5. Die Einladungskarten werden zu spät versendet!
    6. Das Brautpaar hält sich mit unwichigten Dingen auf!
    7. Es wird am falschen Ende gespart!
    8. Es wird nicht an die Kinder gedacht!
    9. Die Braut läuft ihre Schuhe nicht ein
    10. Achtung: nicht in Panik verfallen!

1. Der Umfang der Hochzeitsplanung wird unterschätzt!

Bei einem zu kurzen Planungsvorlauf geratet Ihr meist in den letzten Wochen vor Eurem Hochzeitstag unter enormen Druck. Normalerweise gilt: 18 bis 12 Monate vor Eurer Hochzeit solltet Ihr mit der Planung beginnen. So könnt Ihr Eurem großen Tag entspannt entgegenblicken und mehr Zeit für die Termine für z.B. Location-Scouting und die Erstgespräche mit Euren Wunsch-Dienstleistern einplanen. Ihr habt einen größeren Spielraum für Planänderungen und natürlich auch mehr Zeit für das Wichtigste in Eurem Leben: Eure Beziehung. Es geht um Euch! Nehmt Euch daher in der Planungsphase kleine Auszeiten für Euch als Paar und lasst die Hochzeitsplanung einen Moment pausieren. Besinnt euch auf die Basis – Eure Liebe zueinander.

2. Das Brautpaar will am liebsten ALLES selbst machen

Hilfe anzunehmen ist ein Segen, denn eine Hochzeit plant sich nicht von alleine. Holt Euch Unterstützung, seid mutig und fragt danach! Familie, Freunde und vor allem eure Trauzeugen können Euch sicher einige Aufgaben abnehmen. Im Vorfeld und insbesondere an Eurem Hochzeitstag können sie einige Erledigungen übernehmen, so dass Ihr Euch auf Euer Fest der Liebe konzentrieren könnt. Besprecht gemeinsam, was Ihr vertrauensvoll aus der Hand geben möchtet, und wo Ihr unbedingt selbst planen wollt. So spart Ihr nicht nur kostbare Zeit, sondern könnt Eure Lieblingsmenschen an Eurem großen Tag einbeziehen.

3. Die Erstellung der Gästeliste wird unterschätzt!

Die Erstellung der Gästeliste für Eure Hochzeit ist gar nicht so einfach, denn sie bestimmt einen großen Teil eurer weiteren Hochzeitsplanung. Setzt Euch zusammen und entscheidet, ob Ihr ein großes Fest mit vielen Gästen oder lieber eine Micro Wedding feiern möchtet. Erstellt Euch eine Liste, in der alle eingeladenen Gäste aufgeführt sind und notiert euch Zu- oder Absagen, um den Überblick zu behalten. Die Auswahl der Gäste ist keine einfache Aufgabe. Eure Eltern haben ihre eigenen Ideen zur Gästeliste, Freunde möchtet Ihr nicht enttäuschen und der Sportverein ist Euch ebenfalls ans Herz gewachsen. Es gibt vielleicht auch Personen, die der eine einladen möchte aber der jeweils andere nicht. Wichtig istam Ende zählt Eure Meinung als Brautpaar. Nicht die der anderen! Teilt Euren schönsten Tag wirklich nur mit den Menschen, die Euch wichtig sind und die Ihr wirklich bei Eurem Fest der Liebe dabeihaben möchtet.

4. Das Hochzeitsbudget aus dem Auge verlieren!

Während der Hochzeitsplanung ist es besonders wichtig, die Kosten im Auge zu behalten. Macht Euch zu Beginn eine detaillierte und realistische Budgetübersicht. Eine Tabelle in Excel eignet sich hierfür wunderbar. Dort könnt Ihr Euer Budget inkl. eines finanziellen Puffers (5-10%) und alle anfallenden Kosten eintragen. Die Kosten für eine Hochzeit werden oft auf die leichte Schulter genommen. Schnell seid Ihr über dem Budget, weil Ihr alles so wunderschön findet. Erstellt ein Hochzeitkonzept, priorisiert bei der Planung die Bausteine, die Euch besonders wichtig sind, und überlegt wo Ihr Budget einsparen könnt. Es gibt viele DIYs, die Euer Budget schonen. Legt Euch einen Ordner für alle Unterlagen zu Eurer Hochzeit an. So können z.B. Verträge mit Dienstleistern, Eure Checklisten oder Rechnungen abgelegt werden. So behaltet Ihr immer den Überblick über Euer Hochzeitsbudget!

5. Die Einladungskarten werden zu spät versendet!

Informiert Eure Gäste so früh wie möglich über den Termin Eurer Hochzeit. Nach der Fertigstellung Eurer Gästeliste versendet Ihr Eure Save-the-Date-Karten ca. 9-6 Monate vor der Trauung mit der Bitte um Zu- oder Absage. In der Regel sagen 10 Prozent der Gäste ab. So können weitere Gäste, die auf der Vielleicht-Liste stehen, aufrücken. Wenn Ihr Euren Tagesablauf finalisiert habt, könnt Ihr Eure Hochzeitseinladungen mit allen Details Euren Gästen rund 3-4 Monate vor Eurem Hochzeitstag zukommen lassen.

6. Das Brautpaar hält sich mit unwichtigen Dingen auf!

Ein besonders häufiger Irrweg vor der Hochzeit: Ihr verliert Euch in belanglosen Dingen bei der Planung. Folgenden Planungsbausteine lassen Eure Hochzeit zu einem unvergesslichen Tag für Euch und Eure Gäste werden: Gutes Essen und Trinken, eine tolle Stimmung und eine ausgelassene Feieratmosphäre. Diese Bausteine werden in der Hochzeitsplanung leider oft nachrangig behandelt. Doch wenn sich bei Euren Hochzeitsgästen nach der Zeremonie der kleine Hunger und Durst einstellt, sie im Regen stehen oder das Entertainment sich nicht harmonisch in Euren Tag einbindet, treten viele andere Dinge auf Eurer Hochzeitsfeier in den Hintergrund. Vertraut unbedingt auf erfahrene Dienstleister und mit einem Probeessen könnt Ihr die Qualität der angebotenen Speisen und Getränke sicherstellen.

7. Es wird am falschen Ende gespart!

Bekannte bieten euch „Hobby-Dienstleistungen“ für Eure Hochzeit an? Setzt auf das richtige Pferd und haltet Euch – für einen eurer wichtigsten Tage im Leben – an professionelle Dienstleister. Wie schade wäre es, wenn Euch die Bilder eines Laien am Ende enttäuschen und Euer Tag nicht so festgehalten wurde, wie Ihr es Euch gewünscht habt. Ein Hochzeitsfotograf weiß genau welche Posen gut aussehen und wie er sich auf der Feier bzw. bei der Trauung positionieren muss. Außerdem sollen Familie und Freunde auch Euer Fest der Liebe genießen und nicht zur stark eingebunden sein.

8. Es wird nicht an die Kinder gedacht!

Eure kleinen Gäste solltet Ihr unbedingt bei der Hochzeitsplanung berücksichtigen, damit die Kinder auch gut beschäftigt sind und die Eltern den Tag genießen können. Je nach Alter könntet Ihr einen eigenen Kindertisch im Sitzplan einbauen, eine Kreativecke zur Beschäftigung zur Verfügung stellen oder sogar eine nette Kinderbetreuung organisieren, die sich den kleinen Gästen annimmt, und sie Eure Hochzeit spielerisch erleben können. Bietet auch eine kleine Auswahl an kindgerechten Speisen und Getränken an. So sind die Gäste – groß wie klein – glücklich.

9. Die Braut läuft ihre Schuhe nicht ein

Lauft Eure Schuhe einige Wochen vor der Hochzeit ein! Das ist nicht nur ein Tipp für die Braut, sondern auch für den Bräutigam. Schmerzende Füße könnt Ihr an Eurem Hochzeitstag nicht gebrauchen, denn Ihr seid lange Zeit auf den Beinen und möchtet bis in die Morgenstunden mit Euren Hochzeitsgästen tanzen. Daher: Einlaufen, einlaufen, einlaufen. Es ist in jedem Fall immer sinnvoll euch ein zweites Paar Schuhe oder Flip-Flops zum Wechseln einzupacken.

10. In Panik verfallen

Zuerst die gute Nachricht: Eure Hochzeitsgäste werden kleinen Ungereimtheiten oder Änderungen im Tagesablauf nicht wahrnehmen. Das Essen aus der Küche lässt auf sich warten? Dann zieht einfach einen Programmpunkt Eurer Hochzeit, z.B. die Rede des Brautvaters, vor, und es entstehen keine längeren Pausen. Die schlechte Nachricht, die keine ist: Es wird nicht alles so verlaufen, wie von Euch geplant. Aber das ist kein Grund in Panik zu verfallen. Es schadet nicht, einen Plan B in der Tasche zu haben – insbesondere bei schlechtem Wetter. Manche Dinge könnt Ihr einfach nicht planen. Das Wetter kann eine unberechenbare Variable sein, selbst im Sommer. Besprecht mit Eurer Location und Euren Dienstleistern welche Möglichkeiten es bei schlechtem Wetter gibt, und vereinbart Alternativen (Zelte, Pergola, Schirme, Gummistiefel, etc.).

Benötigt Ihr weitere Tipps zum Thema Hochzeitsplanung dann schaut mal auf dem Blog der Hochzeitshippies vorbei!  Seid Ihr gerade mitten in der Phase der Hochzeitsplanung, dann ladet Euch unbedingt unser kostenloses E-Book mit hilfreichen Checklisten runter. Viel Spass bei der Planung!

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