Der Gugelhupf statt der Hochzeitstorte

Der Gugelhupf statt der Hochzeitstorte

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Abwechslung zur Hochzeitstorte: Der Gugelhupf, Foto: Small Bundt Cake

Eine Hochzeitstorte gehört zu einer gelungenen Hochzeit genauso wie der Brautstrauß. Aber auch hier gilt, es muss nicht immer die klassische Variante sein, sondern darf gerne individuell gestaltet werden. Ein neuer Trend erobert hier die Hochzeitsgesellschaften. Immer mehr Brautpaare greifen auf den allseits beliebten Gugelhupf als Hochzeitstorte zurück. Weg vom sahne- und kalorienhaltigen Kuchen, hin zum beliebten Sonntagskuchen aus Omas Backbuch, das ist der Trend, der sich immer weiter fortsetzt.

Der Gugelhupf – ein Backwerk aus Omas Zeiten

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Mini-Gugelhupf, Foto: Astrid Kopp

Ursprünglich kommt der Gugelhupf aus Österreich. Dort war er alles andere als ein Kuchen, sondern eine Kabarettsendung eines Hörfunksenders. In der Titelmelodie wurde der Gugelhupf als “Kunstwerk aus Teig und Rosinen…. und ein bisserl Salz!” bezeichnet. So entstand das beliebte Backwerk, das fortan, wie damals die Sendung immer wieder sonntags auf den Tischen der Familien landete. Seit dieser Zeit wurde das Grundrezept in vielen Bereichen abgeändert und immer mal wieder eine neue Richtung eingeschlagen. Nichtsdestotrotz ist das ursprüngliche Rezept immer noch der Klassiker unter den Sonntagskuchen.

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Gugelhupf als Hochzeitstorte, Foto: Rogiro

Der runde Kuchen aus Omas Backbuch erobert die Herzen der Brautpaare im Besonderen, vor allem, weil er sich jeder Feier individuell anpassen kann. Auch mit einem Gugelhupf kann man beispielsweise einen mehrstöckigen Hochzeitskuchen darstellen. Mit unterschiedlichen großen Kuchen fertigt man anhand einer Etagere eine Pyramide. Wer es dann doch gerne etwas klassischer mag, kann diese natürlich auch mit weißem Zuckerguss überziehen und hat so einen besonders feierlichen Flair gezaubert. Aber auch mit der ein oder anderen Hochzeitstortenfigur wird aus dem schlichten Sonntagsklassiker der perfekte Hochzeitskuchen mit der besonderen Note.

Wie backt man einen Gugelhupf?

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Foto: Kochtopf

Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte, vor allem auf Koch- und Backseiten wie chefkoch.de. Wer sich gerne einen der zahlreichen Abwandlungen anschauen möchte, wird bei oetker.de sicher fündig werden. Hier ein Grundrezept, diesmal ohne Rosinen, das natürlich jeder so abwandeln kann, wie er möchte:

 Zutaten:

250 g weiche Butter
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
etwas Fett für die Form

Zubereitung:

Zuerst müssen Sie den Backofen auf 175 ° C vorheizen. Um ein Ankleben des Kuchens zu verhindern fetten Sie die Backform bitte ein. Als kleiner Tipp: Wenn man Semmelbrösel auf die eingefettete Form gibt, kann überhaupt nichts passieren!

Nun fügen Sie Butter, Zucker und Vanillezucker zusammen und schlagen diese schaumig. Die Eier müssen einzeln eingerührt werden, damit der Kuchen nicht zusammenfällt. Anschließend mischt man das Mehl mit dem Backpulver und rührt die Milch vorsichtig mit unter.

Der fertige Teig muss nun in die Form gefüllt und in den Ofen gestellt werden. Das Ganze wird nun im Ofen bei 175°C (mittlere Stufe, Umluft 160°C) 1 Std. gebacken. Den Backofen in den ersten 40 Min. bitte nicht öffnen. Das ist besonders wichtig, damit der Kuchen nicht zusammenfällt und/oder speckig wird.

Nach der Garzeit wird der Kuchen kaltgestellt und später auf ein Küchengitter gestürzt. Wie er dann verziert wird, bleibt jedem Selbst überlassen. Besonders lecker ist er mit Schoko- oder Zitronenüberzug!

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Gugelhupf mit Schokolade und Himbeeren, Foto: Christian Kadluba