Brautkleid im Rucksack: abenteuerliche Hochzeit am Mount Everest

Brautkleid im Rucksack: abenteuerliche Hochzeit am Mount Everest

Eine präzise Planung, ein drei Wochen andauernder Aufstieg, eisige Kälte und Schwindelanfälle. All dies nahmen Ashley und James in Kauf, um in 5.200 Meter Höhe - im Base Camp des Mount Everest - eine der spektakulärsten Hochzeiten dieses Jahres zu feiern. Fotograf Charleton Churchill hielt diese Momente in einer bildgewaltigen Reportage fest!

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 Ashley und James verzichteten auf allen Komfort und wählten einen der spektakulärsten Orte, um sich in luftiger Höhe, das Ja-Wort zu geben: den Mount Everest. „Adventure Wedding Photographer“ Charleton Churchill lichtete das Brautpaar in einer der extremsten Situationen Ihres Lebens ab und kreierte diese einzigartige Reportage!

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Foto: Charleton Churchill

Richtig ins Zeug gelegt für die Hochzeit haben sich diese Beiden auf jeden Fall: Ashley Schmieder und James Sissom träumten vom Ja-Wort auf dem höchsten Berg der Welt und erfüllten sich ihren Wunsch mit dem Ringtausch vor der atemberaubenden Kulisse des Mount Everest!

„Nach langem Hin und Her haben wir uns entschieden, dass zu uns eine “normale” Hochzeit nicht passt. So gerne wir den besonderen Tag auch mit unseren Familien und Freunden geteilt hätten, haben wir uns darauf geeinigt, die Zeremonie während eines aufregenden Urlaubs zu vollziehen”, verrät die Braut im Interview mit der Daily Mail.

speichernFoto: Charleton Churchill
Foto: Charleton Churchill

Der Aufstieg zum Base Camp dauerte fast drei Wochen. Begleitet von einem mehrköpfigen Team und dem auf Adventure-Hochzeiten spezialisierten Fotografen Charleton Chruchill, begann für Ashley und James von Nepal aus der anstrengende Aufstieg zum Basislager des Mount Everests:

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„Wir haben gute Erfahrung im Klettern in 4.000 Meter Höhe und sind beide absolute Naturliebhaber, aber uns war klar, dass die dreiwöchige Everest-Base-Camp-Tour eine der größten geistigen und körperlichen Herausforderungen für uns wird, die wir je erlebt haben”, erzählt die 32-Jährige.

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Foto: Charleton Churchill

Die Vorbereitung für dieses Abenteuer dauerte ein Jahr. Aber vor den niedrigen Temperaturen und den typischen Symptomen wie Schlaflosigkeit und Übelkeit wurde auch das Brautpaar, trotz Training, nicht verschont.

Nach Erreichen des Basis Camps musste alles ganz schnell gehen, denn nur knapp 1,5 Stunden standen dem Brautpaar für das Styling, das Umziehen sowie die Zeremonie zur Verfügung. Dann landete bereits ein Helikopter, um die Beiden nach Lukla zu fliegen.

Die Bilder wurden atemberaubend, trotz mitgebrachtem Hochzeitkleid und Anzug im Rucksack und Styling im Zelt. Denn obwohl sie sich gegen eine klassische Trauung entschieden hatten, wollten sie doch auf einige Traditionen wie den Ringtausch, den Hochzeitskuss und den Brautlook in weiß nicht verzichten. Vor der überwältigenden Kulisse des Mount Everest und dem weltbekannten Khumbu-Eisfall, ein einzigartiges Erlebnis!

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Foto: Charleton Churchill

Dem Fotografen Charleton Churchill sind solche unbeschreiblichen Kulissen für Hochzeiten nicht fremd: bevor er Ashley und James zur Hochzeit auf den Mount Everest begleitete, hatte er bereits Paare in Alaska und im gewaltigen Yosemite National Park in Kalifornien in schwindelerregender Höhe fotografiert.