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Achtung: 10 Momente, die Ihre Hochzeit in Sekundenschnelle ruinieren können!

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Foto: Christian Manthey Photography

Wir alle wissen es: Die Organisation einer jeden Hochzeit ist ein Fulltime-Job, um den sich das Brautpaar oftmals ein oder sogar zwei Jahre vor der Hochzeit intensiv kümmern muss. Die Treffen mit den verschiedensten Hochzeitsdienstleistern, die Suche nach Brautkleid, Brautschuhen, Anzug für den Bräutigam, das Probeessen beim Caterer und die Suche nach einem zuverlässigen Hochzeitstransport – all dies braucht seine Zeit und ist zeitweise nervenaufreibend und einfach nur stressig.

Die gute Nachricht ist: Sie können sich nach der vielen Arbeit auf eine wunderbare Hochzeit freuen, die Sie all den Stress vergessen lässt. Die schlechte Nachricht: Es gibt jedoch auch so einige Szenarien, die die gesamte Hochzeitsplanung in Sekundenschnelle zunichte machen können. Damit dies aber auf keinen Fall passiert, wollen wir Ihnen diese möglichen Situationen vor Augen führen und Sie vielleicht mit manchen dieser skurrilen Situationen auch ein wenig zum Schmunzeln bringen. Also, lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die Worst-Case-Szenarien bei Hochzeiten – damit Sie diese schon im Vorfeld kennen und im Notfall vermeiden können!

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Foto: Ralph Lobstädt Fotografie

1. Unpünktliche Hochzeitsgäste

Klar, es ist höflich, pünktlich zu sein. Vor allem bei einer Hochzeit, denn schließlich kann es leicht passieren, dass man als Hochzeitsgast durch eine verspätete Ankunft einen der romantischsten Moment der Hochzeit einfach ruiniert. Ungenehm für das Brautpaar und alle Anwesenden wäre es natürlich, wenn Nachzügler direkt beim Hochzeitskuss in das Geschehen reinplatzen und durch störende Geräusche die gesamte Stimmung kippen.

Damit so etwas gar nicht erst passiert, sollten Sie versuchen, schon bei der Einladung der Gäste die gesamte Tagesplanung sehr transparent zu vermitteln – damit die Hochzeitsgäste wissen, welchen besonderen Moment Sie ruinieren könnten, wenn Sie zu kirchlicher oder ziviler Trauung oder auch die Hochzeitsrede der Trauzeugen spät kommen!

Giorgio Baruffi Fotografia

Trotzdem kann es natürlich immer dazu kommen, dass einer Ihrer Hochzeitsgäste wegen einem Notfall zu spät kommt, dann sollten Sie einfach hoffen, dass er sich angemessen ruhig verhält und vor allem nicht vergessen hat, sein Handy auszuschalten…

2. Weiße Festmode – Absolutes No Go!

Das müssen wir nun ein für alle mal wiederholen: NUR die Braut trägt Weiß. Das gehört zu den unausgesprochenen Regeln bei einer jeden Hochzeit, Hochzeitsexperten diktieren diese eine Regel seit Jahrzehnten in ihren Leitfäden für Hochzeiten und dennoch passiert es immer wieder, dass es andere weibliche Hochzeitsgäste gibt, die sich auch für einen Traum in Weiß entschieden haben.

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Foto: Tati Borges-Schindler Photography

Verständlich ist es natürlich, dass der Braut im ersten Moment beim Anblick einer anderen Dame in Weiß das Lächeln aus dem Gesicht gleitet. Wichtig ist es, bei dieser Situation auf keinen Fall die Zicke heraushängen zu lassen. Wenn die ungeliebte zweite Frau in Weiß nun einmal mit diesem Outfit bei der Hochzeit angekommen ist, dann wäre es ein wenig theatralisch, ihr als Braut das Kleid vom Leib zu reißen, versehentlich Rotwein über ihren Schoß zu kippen oder sie vor versammelter Hochzeitsgesellschaft herauszuschmeißen.

Nein, erinnern Sie sich daran, dass Sie Klasse haben und denken Sie daran: Egal, was auch passiert, Sie als Braut werden immer der Mittelpunkt der Hochzeit bleiben. Das vor allem für Ihren Bräutigam und da dieser der wichtigste Mensch auf der ganzen Veranstaltung ist, sollte Sie auch das gedankenlose Verhalten einiger Gäste nicht interessieren! Wenn Ihnen aber bei dem Gedanken an dieses Szenario schon schlecht wird, dann sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, einfach eine Kleiderordnung mit einem frechen Spruch vor der Hochzeit herauszuschicken, wie “Wir kommen klassisch, Ihr kommt bunt!”. Klare Ansage, nett verpackt.

3. Drängler

Sie wollen am liebsten jeden Moment auskosten, nicht gestresst von Programmpunkt zu Programmpunkt springen und vor allem selbst bestimmen, wann es losgeht. Das ist verständlich, nach der langen Arbeit ist es Ihnen natürlich wichtig, dass die Hochzeit so abläuft, wie Sie es auch im letzten Jahr geplant haben. Wenn es dann einige Hochzeitsgäste bei der Feierlichkeit gibt, die sich als Drängler entpuppen, kann man schon ein wenig ins Schwitzen geraten: “Wann wird der Brautstrauß geworfen?”, “Wann wird das Buffet eröffnet?”, “Wie lange noch?”. Ganz ehrlich, sind wir noch 10 Jahre alt und auf der Autoreise an den Gardasee? Nein, also sollten Sie auch drängelnden Hochzeitsgästen höflich klarmachen, dass alles gut geplant ist und Vorfreude ja auch die schönste Freude ist.

I AM PHOTO di Alessia Girardi

Eine Sache müssen wir jedoch kurz thematisieren, die wirklich die Stimmung ruinieren kann, nämlich extrem witzige und enthusiastische Hochzeitsgäste, die einfach mal nach dem Ja-Wort reinrufen: “Küssen, Küssen!”, geht gar nicht! Oder unpassende Witzchen während einer wirklich schönen und sentimentalen Rede. Falls sich ein extrem peinliches Szenario bei Ihrer Hochzeit wirklich ereignet, dann heißt es nur: Locker bleiben! Rückgängig machen geht nicht und Sie konnten ja auch nicht damit rechnen, dass sich manche Ihrer Hochzeitsgäste auf Feierlichkeiten als unangenehme Spaßvögel entpuppen.

4. Unangenehme Verwandte

Wir alle kennen Sie: Bestimmte Verwandte oder Bekannte, bei denen wir schon im Voraus wissen, dass Sie bei der Hochzeit für unangenehme Situationen sorgen können. Und trotzdem fühlen wir uns manchmal verpflichtet, sie einzuladen und müssen dann dafür sorgen, den Schaden in Grenzen zu halten. Wie das geht? Eine clevere Sitzordnung steht an oberster Stelle. So, wie es auch in der Schule (wenn auch manchmal nur temporär) geklappt hat, sollte es auch bei Ihrer Hochzeit klappen: Störenfriede sitzen schön weit auseinander und am besten bei Hochzeitsgästen, die eher ruhig, vielleicht sogar streng sind. Das könnte besonders peinliche Momente verhindern.

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Foto: BRING ME SOMEWHERE NICE
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Foto: Rebecca Conte Hochzeitsfotografie

5. Wer ist denn bitte DIE da? 

Ein weiterer Klassiker auf Hochzeiten: unwillkommene Gäste. Der beste Freund des Bräutigams hat sich am Abend vor der Hochzeit unsterblich verliebt und dachte sich, dass eine Hochzeit der perfekte Ort wäre, um diese wildfremde Person näher kennenzulernen. Unangenehm für das Brautpaar, das viel Arbeit in die Organisation gesteckt hat, denn schließlich können schon durch einen oder zwei unangemeldete Gäste die Tischordnung, das Hochzeitsessen oder auch andere Organisationspunkte gehörig durcheinandergebracht werden. Was Sie da tun können? Lächeln und es schnell wieder vergessen. Falls Sie es nicht in Kauf nehmen wollen, vor allen als Bridezilla dazustehen.

Solange unwillkommene Gäste sich an die Regeln halten und nicht für unangenehme Momente sorgen, empfehlen wir Ihnen auch wirklich, Ruhe zu bewahren. Wer weiß, vielleicht verstehen Sie sich auch mit dem neuen Gast besonders gut. Nur weil die Planung ein bisschen durcheinander gebracht wird, sollten Sie nicht gleich schwarz sehen, lieber positiv bleiben!

6. Spitze Zungen

Ein heikler Punkt: Sie erhaschen zwischendurch immer mal wieder gemeine Äußerungen von Ihren Hochzeitsgästen – eventuell über das Outfit anderer Gäste, die Hochzeitsdekoration oder das Hochzeitsessen – das ist unangenehm und kann in manchen Fällen auch ziemlich unhöflich sein – besonders, wenn es die betroffene Person hört.

L und V Photography – Abito: Marianna Lanzilli

Versuchen Sie, es nicht zu nah an sich herankommen zu lassen, falls Sie bestimmte negative Kommentare zur Hochzeit aufschnappen – Sie wissen ja, Klatsch und Tratsch im Familien- und Freundeskreis gibt es leider immer, ist aber oftmals gar nicht so ernst gemeint, wie es im ersten Moment klingt.

7. Kinder außer Rand und Band

Babys plärren beim Hochzeitskuss, Kinder stehen einfach während der sentimentalen Rede des Brautvaters auf und flitzen durch den Saal und ermöglichen es dem Brautpaar nur selten, wirklich schöne, ungestörte Momente bei der Hochzeit zu erleben. Das können Sie zum Teil verhindern: Meist kennen Sie die Kinder, die zu Ihrer Hochzeit erscheinen persönlich und wissen, in welchem kleinen Hochzeitsgast der eine oder andere Störenfried steckt. Versuchen Sie sich mit diesem Wissen auf die Hochzeit vorzubereiten und vielleicht auch die Eltern darauf hinzuweisen, in manchen Momenten ein besonderes Auge auf die Kinder zu werfen – so ist die Gefahr gleich um einiges geringer, dass es zu Störungen kommt.

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Foto: Andrej Pavlov

8. Hochzeit = Saufgelage? 

Für manche Hochzeitsgäste sind diese Feierlichkeiten vor allem eins: Ein guter Grund, um ordentlich mit Freunden und Verwandten zu feiern und womöglich das eine oder andere Glas Wein zu viel zu trinken.

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Foto: Tati Borges-Schindler Photography

Da betrunkene Hochzeitsgäste auch für ziemlich viel Chaos sorgen können, sollten Sie für solche Situationen gewappnet sein. Klar, Sie möchten Ihre Gäste mit eisgekühlten Getränken den ganzen Abend versorgen, aber wie wäre es, wenn Sie die Auswahl beispielsweise nur auf Wein beschränken? Sie müssen nicht unbedingt eine große Auswahl an Cocktails und Longdrinks anbieten, um Ihre Hochzeitsgäste glücklich zu machen. Das verführt nur verkappte Partymäuse und -hengste dazu, die komplette Auswahl der Cocktails zur Feier des Tages durchzuprobieren und Sie wollen nicht wirklich mehrere Hochzeitsgäste auf der Wiese vor der Hocheitslocation aufsammeln und in ein Taxi befördern, oder?

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Foto: Fotopinsel Fotografie

9. Unwillkommene Geschenke

Die Überreichung der Geschenke kann ein so schöner Moment auf jeder Hochzeit sein! Oder auch nicht, vor allem, wenn Ihnen manche Geschenke gar nicht gefallen und Sie sich sofort fragen, was sich der Hochzeitsgast nur dabei gedacht hat. Wenn Sie sich bereits für die Variante entschieden haben, dass Ihre Hochzeitsgäste die Geschenke direkt zur Hochzeit mitbringen, können Sie nicht mehr viel tun. Eventuell nach der Hochzeit umtauschen und ansonsten einfach schön weiterlächeln. Falls Sie sich aber noch keine großen Gedanken darum gemacht haben, könnten Sie auch die Zankyou Wunschliste in Betracht ziehen, bei der Sie einfach selbst auflisten können, was Sie für Ihr Eheleben gebrauchen können – die Gäste “schenken” Ihnen den aufgelisteten Artikel dann als Geldbetrag, den Sie direkt auf Ihr Konto erhalten – so beugen Sie peinlichen Geschenken vor und außerdem stehen dann auch Ihre Hochzeitsgäste nicht ratlos im Kaufhaus und greifen zum falschen Geschenk!

Luigi Bruno Fotografo

10. Kopf in den Wolken

Und nun noch ein Szenario, das Ihr eigenes Verhalten betrifft: Lassen Sie sich nicht stressen, verlieren Sie den Kopf nicht in den Wolken und konzentrieren Sie sich einfach auf Ihren einzigartigen Hochzeitstag! Störende Gäste, die andere Dame in Weiß, schreckliche Hochzeitsgeschenke, nörgelnde Tanten oder kreischende Babys? Ganz gleich, konzentrieren Sie sich einfach voll auf Ihren Partner, verlieren Sie sich in seinen Augen und machen Sie sich klar: Es ist der Tag, um die wichtigste Beziehung in Ihrem Leben zu beginnen – das ist ein Freudentag, der durch keinen Patzer auf der Welt ruiniert werden sollte!

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Foto: Lovemoments

Hoffentlich konnten wir Sie mit diesen Worst-Case-Szenarien ein wenig auf brenzlige Situationen vorbereiten. Das Wichtigste ist jedoch immer: Ruhe bewahren, nicht alles ganz so ernst nehmen und die Verwandlung in die ungeliebte Bridezilla bei der Hochzeit so gut es geht vermeiden…

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