Trägerlose Brautkleider 2012: Dekolleté und freie Schultern sind und bleiben sexy!

Bild 1 Brautkleid Kollektion Ana Torres
Bild 1 Brautkleid Kollektion Ana Torres

Trägerlose Brautkleider sind eine Ode an die natürliche Eleganz einer Frau. Hals, Schulterpartie und Arme bilden zarte Linien, die ein Designer gern in seine Modelle einarbeitet. Gerade bei Brautkleidern sind die trägerlosen Modelle ein „Muss“ für jedes Label. Auch 2012 werden die freien Schultern wieder in allen Variationen hervorgehoben.

Bei einigen Schnittarten ist es geradezu eherne Regel, auf die Träger zu verzichten. Ein Paradebeispiel sind die Brautkleider im Meerjungfrauen-Stil. Das Fabelwesen soll möglichst deutlich aossiziiert werden.

Ana Torres geht da, wie im Bild 1 zu sehen, 2012 noch einen Schritt weiter. Die Grundform wird für eine körperbetonte Linie genutzt und mit einen Hauch von Südsee kombiniert.

Gern wird aber auch mit dem Verzicht auf Träger so manche historische Form aktualisiert. Das betrifft zum Beispiel Brautkleider im Empire-Stil oder Prinzessinnen-Kleider.

In der Kollektion Carla Ruiz finden sich fast alle klassischen Beispiele: Das Mieder-Oberteil mit angesetztem Rock (Bild 2), das Kurze im Cocktailstil (Bild 3) oder die verspielt-drapierte Form (Bild 4). Je mehr „Bein“ dazu kommt, desto natürlicher wirkt die Schönheit der Braut. Die hochgesteckten Frisuren verlängern die filigranen Linien.

Bild 2 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz
Bild 2 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz
Bild 3 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz
Bild 3 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz
Bild 4 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz
Bild 4 Brautkleid Kollektion Carla Ruiz

Bei Pronovias setzt man auch bei den Trägerlosen auf Volumen, reizt aber die schlanken Formen ab der Taille konsequent aus. Das Modell in der A-Linie besticht zudem mit einer hauchzarten Bedeckung des Dekolletés, Arme und Schultern, die den Effekt der Körperlichkeit in eine zweite Dimension steigern.

Bild 6 Brautkleid Kollektion Pronovias

Einsame Triumphe aber feiern die Trägerlosen in der Rückenansicht. Wenn der Blick voll auf die Zartheit der Linien vom Kopf bis zur Taille konzentriert ist, erscheint das Kleid wie ein Tribut an den Körper. Gern wird auch der Vergleich mit der jungen Frucht, die sich aus Blütenblättern schält, für diesen Effekt bemüht. Denn genau das ist es, was die Designer erreichen wollen.