Ohne Musik geht’s nicht – Warum Live-Musik zur Hochzeitsfeier & Zeremonie dazugehört!

Live-Musik zur Hochzeit, muss das sein? Aber ja, auf jeden Fall! Warum sich es sich auf jeden Fall lohnt, professionelle Hochzeitssänger/-innen und Partybands zu engagieren, worauf Sie dabei achten sollten und welche Songs sich während einer Trauzeremonie an welcher Stelle eignen, verraten Ihnen die Expertinnen von It’s a Sisters Act:

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Foto: Kreativ Wedding

Eine Hochzeitsfeier ist ein teurer Spaß – gar keine Frage und die meisten von uns müssen hier und da auf das Budget achten. Aber dennoch gibt es einige Punkte, bei denen Sie keine „faulen“ Kompromisse eingehen sollten, weil sie im Grunde erst das richtige „Gänsehautfeeling“ garantieren. Und ja, solch ein Punkt ist auf jeden Fall auch schöne, stilvolle Live-Musik, die sowohl bei der Trauzeremonie als auch auf der Feier für den passenden „Wow-Effekt“ sorgen kann und ohne die Ihre Hochzeit eben einfach nicht  die besonderen Highlight-Momente hätte.

Live-Musik bei der Trauzeremonie

Das Herzstück der Hochzeitsfeier ist eine gefühlvoll und individuell gestaltete Trauzeremonie. Diese kann im kirchlichen Rahmen erfolgen, auf dem Standesamt begangen werden oder – eine Variante, die immer mehr Paare wählen – in Form einer freien (weltlichen) Trauung. Und ganz egal, ob in der Kirche, auf einem Schiff oder unter freiem Himmel – die Trauung „hat es in sich“, hierbei geben Sie sich das Ja-Wort, sagen also „Ja“ zu einem gemeinsamen Lebensweg, versprechen sich, miteinander durch Dick und Dünn zu gehen und wollen diesen großen Moment im Kreise Ihrer Familie und Freunde – oder vielleicht auch ganz intim zu zweit – erleben.

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Foto: hochzeitslicht – wedding photography

Bei einer Trauung geht es aber nicht nur um die Traurede und Trauhandlung, sondern auch darum, Emotionen einzufangen und einen besonderen Rahmen zu schaffen. Diesen Rahmen zu kreieren, das gelingt schöner, gefühlvoller Live-Musik einfach auf eine einzigartige Art und Weise: Musik setzt immer dort ein, wo Worte nicht mehr ausreichen und wo das eben Erlebte noch einmal auf einer anderen Ebene nachklingen kann.

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, warum dann nicht einfach die Songs vom Band abspielen lassen? Klar ist das eine Möglichkeit. Aber bedenken Sie Folgendes: Sie planen Ihre Hochzeit mit viel Liebe zum Detail, möchten, dass alles „perfekt“ – oder zumindest einzigartig – ist. Dann sollten Sie gerade bei der Musik nicht unbedingt auf die „Sparvariante“ zurückgreifen und sie von CD abspielen. Das wirkt schnell unpersönlich, unromantisch und oftmals austauschbar. Live-Musik hingegen ist in jedem Falle etwas Besonderes, nur in DIESEM Moment klingt das Lied genau so. Wenn Gesang und Instrumente live erklingen, zeigt sich so richtig, was handgemachte Musik ausmachen und bewegen kann!

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Foto: Tati Borges-Schindler Photography

Party, Party, Party – aber wo bleibt die Musik?

Die Party am Abend – klar darf sie bei Ihrer Hochzeit nicht fehlen. Sie möchten feiern, tanzen, mit ihrer Familie und ihren Freunden Spaß haben. Viele Paare entscheiden sich für einen DJ, der durch den Abend und die Nacht führt. Eine Alternative ist aber auch hier wieder das Live-Erleben und Engagieren einer Partyband. Denn auch hier gilt: Live-Musik ist unmittelbar und einmalig.

Selbstverständlich gibt hier auch der zur Verfügung stehende Geldbeutel häufig den Ausschlag und viele tolle DJs machen ihren Job wirklich gut. Doch selbst dann müssen Sie nicht komplett auf Live-Musik verzichten. Zum Beispiel engagieren uns nicht selten Hochzeitspaare als Special-Act auf ihrer Hochzeitsfeier, um einen besonderen Programmpunkt für sich und ihre Gäste zu haben oder damit wir ihren Sektempfang, das Festessen oder den Ehrentanz musikalisch mit dezenter Hintergrundmusik begleiten.

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Foto: Katja Schünemann – Wedding Photography

Hobby-Musiker/-innen oder Profis – wen engagieren und worauf dabei achten?

Das Empfinden von „schöner“ Musik hat immer unglaublich viel mit dem eigenen Geschmack zu tun und über den lässt sich bekanntlich nicht streiten. Weiterhin gibt es durchaus tolle Hobby-Sänger/-innen, die für wenig Geld eine wirklich gute Leistung anbieten. Dennoch sollten Sie einige Aspekte beachten, vor allem, wenn Sie sich für Ihre Trauzeremonie etwas Besonderes wünschen oder auch mal Songs oder Arrangements hören möchten, die Sie nicht schon auf jeder zweiten Hochzeit gehört haben. Worauf können Sie also achten, wenn Sie auf der Suche nach der/dem richtigen Hochzeitssänger/-in sind?

1. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Letztlich ist es ja Ihr Geschmack, der entscheidet, welche Stimme Sie berührt!

2. Informieren Sie sich, wie die Sängerin/der Sänger instrumental begleitet wird. Gibt es einen Klavierbegleiter oder wird zu einem Playback gesungen, begleitet sich der/die Sänger/-in vielleicht selbst? Bedenken Sie immer, dass es nicht nur die Stimme allein ist, die für das musikalische Empfinden sorgt, sondern ebenso die Begleitung und auch dabei hat live gespielte Musik eindeutig mehr Persönlichkeit und Einzigartigkeit. Und klar zahlen Sie preislich für ein Duo mehr als für einen Einzelsänger, musikalisch ist es aber einfach ein anderer Effekt!

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Foto: Leonie Cappello Photography

3. Der/die Sänger/-in sollte über eine gute Tontechnik verfügen und diese auch bereit sein mitzubringen. Profis wissen, was erforderlich ist, um die Stimme in jedem Raum tragfähig klingen zu lassen.

4. Stellen Sie sich die Frage: Was haben wir für Liedwünsche und Vorstellungen? Wünschen wir uns beispielsweise „Oh happy day“ oder lieber ein Duett wie „Ich fühl wie Du“? In dem Falle ist es besser, ein Duo, das mehrstimmig singt oder ein Trio zu engagieren. Manchmal bietet auch der kircheneigene Gospelchor solche Dienste an.

5. Lassen Sie sich die Repertoireliste zukommen. Professionelle Sänger/-innen sollten ein recht großes Repertoire an bekannten und auch ungewöhnlichen Liedern haben, aus denen Sie wählen können.

6. Wie ist der Service, wie läuft der Erstkontakt, wie zuverlässig sind die Absprachen? Das sind alles Fragen, die für Sie wichtig sind, damit Sie mit einem guten Gefühl in Ihre Hochzeit gehen können.  Spielen sie auch eigene Arrangements, eigene Songs, können sie flexibel auf Ihre Wünsche garantieren? All das sind Serviceleistungen, die im Grunde dazugehören sollten, die aber auch einen angemessenen Aufpreis  beziehungsweise eine angemessene Gage rechtfertigen.

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Foto: Fabijan Vuksic Photography

7. Ganz wichtig: Denken Sie nicht ganz zum Schluss, wenn nur noch 150 € Budget übrig sind, an die Musik bei der Zeremonie oder auf der Feier. Natürlich ist Live-Musik in gewisser Weise ein „Luxus“, aber letztlich ist die ganze Hochzeit keine Schnäppchenjagd.

Die Songauswahl bei der Trauung und zum Ehrentanz – welches Lied passt wo?

Unterschiedliche Arten von Songs eignen sich in der Regel an unterschiedlichen Stellen innerhalb der Trauzeremonie, da sie sich im Tempo, Takt oder textlichen Inhalt unterscheiden:

  • Zum Einzug / Einmarsch des Brautpaares oder – in den meisten Fällen – der Braut eignen sich vor allem getragene Lieder wie „A thousand years“, „You raise me up“ oder „Amazing grace“ oder als rein instrumentale Version ein schönes Klavierlied. Diese Songs lassen das langsame Schreiten zu, das für den Einzug einfach sehr passend ist und haben dramaturgisch und musikalisch gesehen einen guten Aufbau.
  • Im Anschluss an die Begrüßung, also vor der Predigt oder der Trauansprache (je nachdem ob Sie kirchlich oder frei heiraten) passen vor allem Lieder gut, die so etwas wie ein Motto beinhalten oder das thematisieren, was Sie sich in der Trauhandlung versprechen werden. Das sind zum Beispiel Songs wie „Du bist mein Licht“ (Birte Gäbel), „Ja“ von Silbermond oder auch Ihr persönliches Wunschlied, das sich inhaltlich in eine Trauansprache platzieren lässt, weil es zu Ihnen und Ihrer gemeinsamen Geschichte passt und für Sie eine persönliche Bedeutung hat.
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Foto: ROCKSTEIN Fotografie
  • Zum Ringwechsel oder im Rahmen von Ritualen wie Kerzen- oder Ringsegen (bei der freien Trauung) passen gut Instrumentallieder wie moderne Klaviermusik, die ruhig und „fließend“ sind, nicht vom Geschehen ablenken, dieses aber unterstreichen und untermalen. Beispielsongs sind hier „River flows in you“  oder „Geträumt von Dir“: Hier reinhören.
  • Nach dem Ringwechsel und Ja-Wort sind ruhige Balladen hervorragend geeignet, das eben Erlebte nachwirken zu lassen und Ihnen Raum und Gelegenheit zu geben, den Moment noch einmal auf einer anderen Ebene zu begreifen. Das sind Songs wie „Book of Love”, „Marry me“ (Train) oder „All of me“.
  • Der Song zum Auszug sollte ausgelassen und beschwingt sein, die emotionale Stimmung ein wenig aufheben und zur anschließenden Party überleiten. Wenn Sie Gospels mögen, dann passen Stücke wie „Oh happy day“ oder „Ain’t no mountain“ super. Aber auch Songs wie „Marry you“ (Bruno Mars) oder „Sag einfach Ja“ von Tim Bendzko, „Today was a fairytale“ von Taylor Swift sind tolle Auszugslieder.
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Foto: Christian Manthey Photography

Wenn Sie im Anschluss an Ihre Trauung gegessen, miteinander angestoßen haben und die ersten Reden gehalten wurden, nährt sich so langsam der Augenblick des Eröffnungs- bzw. Ehrentanzes. Hier müssten Sie in erster Linie klären, welchen Tanz Sie tanzen möchten, ob es ein langsamer oder Wiener Walzer oder vielleicht doch eher ein Slowfox sein soll. Dementsprechend müssen Sie dann auch den passenden Song auswählen, denn der Takt im jeweiligen Song muss natürlich passen. Wir haben ein paar Beispielsongs für Sie mit entsprechender Takt- und Tanzangabe, damit Sie sich vorab ein bisschen orientieren können:

  • Los geht’s mit dem Wiener Walzer – eine schöne, sehr klassische Wahl für den Eröffnungstanz, für den es viele tolle moderne musikalische Songvarianten gibt wie „A thousand years“ oder „If I ain’t got you“. Beide Lieder sind insbesondere gut für Paare geeignet, die sich den schnellen Walzer nicht ganz so zutrauen, aber beim langsamen Walzer das Gleichgewicht nicht gut halten können. Ebenfalls zum Wiener Walzer passt „Ewig“ von Peter Maffay. Dieses Lied kennen wohl eher die Paare jenseits der Mitte 30, es ist aber für alle Altersklassen ein sehr schönes Liebesgeständnis und ein sehr schönes und trotzdem modernes Hochzeitslied.
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Foto: IN LOVE BY BINA
  • Der langsame Walzer – ebenfalls sehr beliebt als Eröffnungstanz. „Come away with me“ von Norah Jones passt hier perfekt – ein gefühlvolles, jazziges Lied, welches durch das langsamere Tempo auch für die nicht ganz so schnell Besohlten geeignet ist. Es ist ein sehr zartes Lied von der Instrumentierung her und mit weichem Gesang, das viel Intimität vermittelt.
  • Vielleicht wollen Sie ja gar keinen Walzer tanzen? „Book of Love“ eignet sich toll für einen Slowfox, erfordert natürlich auch ein bisschen tänzerisches Feingefühl, aber es muss ja wirklich nicht immer der klassische Walzer sein. Wir spielen/singen „Book of Love“ in unserer Duobesetzung recht schlicht und „straight“ mit Gesang und Klavier. Hier können Sie direkt reinhören.
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Foto: Paul and Stephanie Photography

Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Gründe für Live-Musik bei der Hochzeit – Gefühl & unvergessliche Erinnerungen, die vom passenden Soundtrack begleitet werden, wir sind überzeugt! Vielen lieben Dank an die Expertinnen von It’s a Sisters Act! Lassen Sie sich auch die Tipps von Hochzeitsbands und DJs aus ganz Deutschland zur passenden Hochzeitsmusik auf keinen Fall entgehen!

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Kommentare (1)

Silvie
14/06/2016

Vielen Dank für diese tolle Beschreibung und Wertschätzung unser aller Arbeit – ihr habt es genau auf den Punkt gebracht!!!

Hochzeitssängerin Silvie Fazlija

Antwort

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