Brautstrauß werfen…oder lieber behalten?

Das Brautstrauß-Werfen ist ein sehr weit verbreiteter Brauch: Ursprünglich durften sich die Jungfrauen unter den weiblich Gästen aufstellen um den Brautstrauß, den die Braut über ihre Schulter wirft, zu fangen, um damit ihr Schicksal als nächste Braut der Runde zu besiegeln.
Auch diese Tradition ist glücklicherweise etwas lockerer geworden. Inzwischen müssen die jungen Damen nicht mehr ihre Jungfräulichkeit beteuern und es dürfen sogar geschiedene an diesem Spiel teilnehmen…es lebe die Toleranz ![]()

Ziemlich desillusioniert hat mich aber, dass es scheinbar gar nicht unüblich ist, dass die Braut ihren Strauß gerne behalten möchte…was ich bis hierhin gut verstehen kann…und eine kleinere Kopie ihres Gebindes herstellen lässt, um diese dann in die hungrige Frauen-Menge zu werfen! Geht das denn überhaupt? Ich meine, gilt dann die eifrige Fängerin auch wirklich als echte Hochzeits-Gewinnerin und funktioniert die ganze Sache auch, wenn man versucht, das Schicksal auszutricksen? Oder ist dies alles ein abgekartetes Spiel des Bräutigams? Ist dieser Brauch vielleicht so entstanden, dass der Frisch-Verheiratete seinen noch ledigen Freunden einen schnellen und doch guten Überblick über die noch unvergebenen Damen ermöglichen möchte? Falls dem so sein sollte, ziehe ich meinen Hut – sehr clever und effektiv
Also Mädels: ran an den Strauß! Und Jungs: Gebt fein Acht! ![]()
Für Fragen aller Art laden wir euch ein, euch im Zankyou Hochzeitsmagazin auszutauschen!

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